Stal­king als The­ma ei­nes span­nen­den Ro­mans

Del­men­horste­rin Ka­ty Buch­holz ver­öf­fent­licht ers­ten Kri­mi

Delmenhorster Kreisblatt - - DELMENHORS­T -

juls DELMENHORS­T. Sie war zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort. Ein kur­zer Au­gen­blick reich­te aus, da­mit er sie sah. Sie, die Frau, die er be­gehr­te. Die Frau, die er un­be­dingt be­sit­zen muss­te. Ih­re Plä­ne sa­hen an­ders aus. Doch das konn­te er nicht zu­las­sen. Sie war sein, mi­nu­ti­ös spio­nier­te er ih­ren Ta­ges­ab­lauf aus und be­gann sie zu ter­ro­ri­sie­ren. Stal­king. Und schon ist man mit­ten­drin in dem Kri­mi „Hal­lo, mei­ne Schö­ne“, den die Del­men­horste­rin Ka­ty Buch­holz jetzt im Ka­ri­na Ver­lag (13,90 Euro) ver­öf­fent­licht hat. 240 Sei­ten Span­nung ver­spricht die Au­to­rin. Es ist nicht ihr ers­tes Buch, aber es ist der ers­te Kri­mi aus ih­rer Fe­der.

Ka­ty Buch­holz, 1968 in Ue­cker­mün­de ge­bo­ren, auf­ge­wach­sen in Greifs­wald und seit zwei Jahr­zehn­ten hei­misch in Delmenhors­t, hat das Schrei­ben spät für sich ent­deckt. „Dann aber ha­be ich schnell ge­merkt, dass das Schrei­ben ei­ne Mög­lich­keit war, der Zwangs­ja­cke Schüch­tern­heit zu ent­flie­hen“, sagt die Au­to­rin, die zu­letzt das sehr per­sön­li­che Buch „Eier von über­glück­li­chen Hüh­nern“ver­öf­fent­licht hat, ei­ne Art ver­spä­te­tes Ta­ge­buch, wie Buch­holz selbst sagt.

In ih­rem ers­ten Kri­mi war es ihr nun wich­tig, das psy­chi­sche Auf und Ab so­wohl beim Op­fer als auch beim Tä­ter zu zei­gen. Die Hand­lung spielt in Nord­deutsch­land, vie­le Or­te lie­gen so­gar – bei al­ler dich­te­ri­scher Frei­heit – in Delmenhors­t.

Die Au­to­rin Ka­ty Buch­holz setzt sich für den Ver­ein „Re­spekt für Dich“, der Op­fer von Ge­walt un­ter­stützt, ein. Zu­dem the­ma­ti­siert sie auch die chro­ni­sche Er­kran­kung En­do­me­trio­se, un­ter der sie selbst lei­det. Die schmerz­haf­ten Wu­che­run­gen von Ge­we­be der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut schrän­ken sie ein. Sie möch­te be­trof­fe­nen Frau­en und de­ren An­ge­hö­ri­gen ei­ne Platt­form für In­for­ma­ti­on, Tipps und Dis­kus­si­on bie­ten. Da­zu nutzt sie auch ih­re ei­ge­ne Au­to­ren-Home­page. ■ Wei­te­re In­for­ma­tio­nen un­ter www.ka­ty-buch­holz.de

NOT­FÄL­LE

Po­li­zei: 110. Feu­er­wehr/Ret­tungs­dienst: 112 (auch Fax). Kran­ken­trans­port: 1 92 22. Gift-No­t­ruf: (05 51) 1 92 40. JHD Deichorst: 993. JHD Mit­te: 900. Frau­en­haus: 96 81 81. Kin­der- und Ju­gend­te­le­fon: (0 44 08) 87 07. No­t­ruf für Frau­en und Mäd­chen in Kri­sen­si­tua­tio­nen: (0 44 31) 94 85 85. Pal­lia­tiv-Hot­li­ne: 99 40 60.

ÄRZ­TE

(04 41) Ärzt­li­che Be­reit­schaft: Wes­ter­stra­ße 2 (Ge­sund­heits­zen­trum am JHD Mit­te), 116 117. Die Pra­xis ist Mo, Di, Do von 19 bis 21 Uhr so­wie Mi und Fr von 17 bis 21 Uhr be­setzt. Ab 21 Uhr te­lef. Ruf­be­reit­schaft bis 7 Uhr mor­gens. Au­gen­arzt: Er­reich­bar über die Num­mer Ih­res Au­gen­arz­tes. Für Sol­da­ten: pa­rat 4735.

APO­THE­KEN

9 21 80,

Ap- Apo­the­ke am Markt: Lan­ge Str. 103, (0 42 21) 1 37 39. 24h-Not­dienst ab 8.30 Uhr.

AR­CHIV­FO­TO: MAR­CO JU­LI­US

Die Del­men­hors­ter Buch­holz. Au­to­rin Ka­ty

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