Jo­sef-Ho­s­pi­tal als Ar­beit­ge­ber wie­der at­trak­tiv

Ge­schäfts­füh­rer Flo­ri­an Frie­del sieht Wen­de­punkt

Delmenhorster Kreisblatt - - DELMENHORST -

DELMENHORST Dass Kran­ken­häu­ser im gan­zen Land in er­heb­li­che fi­nan­zi­el­le Schief­la­gen ge­ra­ten, ist kei­ne Sel­ten­heit. „Delmenhorst war kein Ein­zel­fall“, dar­auf hat Andre­as Neu­ge­bau­er (SPD & Part­ner) in der Son­der­sit­zung des Ra­tes am Don­ners­tag­abend hin­ge­wie­sen. „Ich bin jetzt aber froh“, er­gänz­te Neu­ge­bau­er, „dass wir ei­nes der we­ni­gen Kran­ken­häu­ser sind, die auf­stre­bend sind.“

„Das Kran­ken­haus in Delmenhorst war im­mer ein gu­tes Kran­ken­haus, das Pro­blem war am En­de die Wirt­schaft­lich­keit“, sag­te Flo­ri­an Frie­del. Des­we­gen ge­hört für den JHD-Ge­schäfts­füh­rer zum Sa­nie­rungs­kon­zept, das nach sei­nen Wor­ten auf­geht, auch die Öf­fent­lich­keits­ar­beit zwin­gend da­zu. „Wir ste­cken da viel Mü­he rein. Wir re­den über die Din­ge, die gut ge­macht wur­den und über die, die gut ge­macht wer­den“, be­ton­te Frie­del in der Son­der­sit­zung des Ra­tes. Das sei ein Weg, um even­tu­ell ver­lo­ren ge­gan­ge­nes Ver­trau­en in das JHD zu­rück­zu­ge­win­nen.

Dass man auch auf die­sem We­ge be­reits ei­nen gro­ßen Teil­ab­schnitt zu­rück­ge­legt hat, ist für Frie­del da­durch be­legt, dass es ge­län­ge, neu­es, gu­tes, hoch qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal zu ge­win­nen. „Weil hier bei uns mo­der­ne Struk­tu­ren ent­ste­hen, wer­den wir auch als Ar­beit­ge­ber wie­der at­trak­tiv. Bei uns kön­nen sich Fach­kräf­te ent­fal­ten und in die Gestal­tung ein­brin­gen.“Das gel­te zum Bei­spiel für Dr. Car­la Schwen­ke, die wie be­rich­tet zum 1. Ja­nu­ar 2019 als Chef­ärz­tin die Kli­nik für Uro­lo­gie über­nimmt – und die von ei­ner gro­ßen Kli­nik kommt. „Ein Glücks­fall für uns“, sag­te Frie­del.

Auch für Ober­bür­ger­meis­ter Axel Jahnz ist klar, dass man auf dem Weg, das JHD aus den ne­ga­ti­ven Schlag­zei­len her­aus­zu­ho­len, ein gu­tes Stück vor­an­ge­kom­men ist. „Wir ha­ben Tur­bu­len­zen über­stan­den. Die Fra­ge, ob das Kran­ken­haus über­haupt wei­ter­ge­führt wer­den kann, ist vom Tisch. Das sind gu­te Nach­rich­ten.“

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