Plea 3, Wer­der Bre­men 1

Der An­grei­fer schießt zum Sieg

Der Tagesspiegel - - SPORT -

GLADBACH

Bre­men - Alas­sa­ne Plea hat Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach fast im Al­lein­gang zum nächs­ten Er­folg ge­führt. Der An­grei­fer, der für 23 Mil­lio­nen Eu­ro ge­kom­men war, er­ziel­te am Sams­tag beim 3:1 (1:0)-Sieg in Bre­men al­le drei To­re für die Glad­ba­cher und be­scher­te Wer­der die drit­te Nie­der­la­ge in Se­rie. „Wir ha­ben es als Mann­schaft sehr gut ge­macht“, sag­te der Stür­mer nach dem Spiel – ganz be­schei­den. Ganz un­be­schei­den lässt sich fest­stel­len, dass sich Gladbach lang­sam zur Spit­zen­mann­schaft ent­wi­ckelt. „Wenn du nach zehn Spiel­ta­gen Zwei­ter bist, hat das nichts mit dem Mo­ment zu tun - dann hast du es dir er­ar­bei­tet“, sag­te Trai­ner Die­ter He­cking.

Die Bo­rus­sia be­stimm­te das Spiel, oh­ne aber zu nen­nens­wer­ten Chan­cen zu kom­men. Die bes­te ver­gab To­bi­as Strobl be­reits in der fünf­ten Mi­nu­te, als er nach ei­ner Ecke zu über­rascht war. Die Gast­ge­ber brauch­ten gut 20 Mi­nu­ten, um über­haupt ins Spiel zu fin­den. Wer­der-Coach Koh­feldt hat­te auf ein 4-3-2-1-Sys­tem um­ge­stellt, um sei­ner Mann­schaft nach den jüngs­ten bei­den Nie­der­la­gen et­was mehr Sta­bi­li­tät zu ge­ben. So stan­den in Phil­ipp Barg­fre­de und Nu­ri Sa­hin gleich zwei de­fen­si­ve Mit­tel­feld­spie­ler auf dem Platz. Die ers­te Ge­le­gen­heit für die Nord­deut­schen hat­te Ma­xi­mi­li­an Eg­ge­stein, der das Glad­ba­cher Tor mit ei­nem Fern­schuss nur knapp ver­pass­te. Für Wer­der war die Sze­ne ei­ne klei­ne Initi­al­zün­dung, denn in der Fol­ge­zeit agier­te das Team deut­lich mu­ti­ger. Doch Mar­tin Har­nik schei­ter­te an Bo­rus­sen-Tor­wart Yann Som­mer, ein Schuss von Da­vy Klaas­sen wur­de im letz­ten Mo­ment ab­ge­blockt.

Mit­ten in der bes­ten Bre­mer Pha­se gin­gen die Glad­ba­cher in Füh­rung. Nach ei­nem ab­ge­block­ten Schuss von Lars St­indl nahm Alas­sa­ne Plea den Ball mit tech­ni­scher Welt­klas­se an, ließ Har­nik und Klaas­sen ein­fach ste­hen und schoss ins lin­ke un­te­re Eck. Zur Pau­se setz­te Koh­feldt mit der Her­ein­nah­me von Jo­han­nes Eg­ge­stein für Barg­fre­de auf mehr Of­fen­si­ve. Doch die Maß­nah­me ver­puff­te, weil Plea in­ner­halb von vier Mi­nu­ten al­les klar mach­te. Zu­nächst war der Fran­zo­se nach ei­nem Eck­stoß von Th­or­gan Ha­zard er­folg­reich, dann schloss ei­ne herr­li­che Kom­bi­na­ti­on über Jo­nas Hof­mann und Os­car Wendt zum 3:0 ab. Wer­der war nun ge­schockt und droh­te im Glad­ba­cher Kon­t­er­wir­bel un­ter­zu­ge­hen. Doch dann brach­te Sa­hin die Bre­mer wie­der her­an und zu­rück ins Spiel. Nur ei­ne Mi­nu­te nach dem ers­ten Wer­der-Tref­fer hät­te Kru­se fast auf 2:3 ver­kürzt, der Kopf­ball des Ka­pi­täns ging aber knapp vor­bei. Der ein­ge­wech­sel­te Clau­dio Pi­zar­ro traf da­nach per Kopf nur die Lat­te. Da­nach ge­riet Gladbach nicht mehr in Ge­fahr.

Alas­sa­ne Plea

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.