Kend­rick La­mar ist der Su­per­held

Acht No­mi­nie­run­gen für die Gram­mys

Der Tagesspiegel - - KULTUR -

Kend­rick La­mar geht als Fa­vo­rit in das Ren­nen um den wich­tigs­ten ame­ri­ka­ni­schen Mu­sik­preis. Der HipHop-Star ist für acht Gram­mys no­mi­niert wor­den, ob­wohl er in die­sem Jahr kein ei­ge­nes Stu­dio­al­bum her­aus­ge­bracht hat. Zu ver­dan­ken hat das der 31-jäh­ri­ge Rap­per, der in der Vor­stadt Comp­ton ge­bo­ren wurde und heu­te in Los An­ge­les lebt, sei­ner Ar­beit am Sound­track des Mar­vel-Su­per­hel­denFilms „Black Pan­ther“. Die Film­mu­sik ist als bes­tes Al­bum, der ma­jes­tä­tisch wa­bern­de Track „All The Stars“, den La­mar mit dem Wu-Tang- Clan- Rap­per ein­ge­spielt hat, als bes­ter Song no­mi­niert. La­mar, der auch von Ba­rack Oba­ma ge­schätzt wird, steht für die Rück­be­sin­nung des HipHop auf seine po­li­ti­schen Wur­zeln. In sei­ner Mu­sik hat er im­mer wie­der seine So­zia­li­sa­ti­on in ei­nem von Gangs be­herrsch­ten Um­feld re­flek­tiert. Für sein meis­ter­haf­tes Al­bum „Damn.“, das 2017 her­aus­kam, war er als ers­ter Mu­si­ker, der nicht aus der Klas­sik oder dem Jazz kommt, mit ei­nem Pu­lit­zer-Preis de­ko­riert wor­den.

Kend­rick La­mar

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