Bahn-Chef plant Um­bau des Kon­zerns

Richard Lutz be­rei­tet Kri­sen­tref­fen in Ber­lin vor

Der Tagesspiegel - - VORDERSEITE -

Ber­lin - Vor ei­nem mit Span­nung er­war­te­ten Kri­sen­tref­fen der Füh­rungs­spit­ze der Deut­schen Bahn mit Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er (CSU) am mor­gi­gen Di­ens­tag wer­den die For­de­run­gen nach tief­grei­fen­den Ve­rän­de­run­gen bei dem bun­des­ei­ge­nen Mo­bi­li­täts- und Lo­gis­tik­kon­zern lau­ter. Die Ge­werk­schaft EVG sprach sich für ei­nen ra­di­ka­len Um­bau aus. Auch aus der Po­li­tik ka­men Ru­fe nach Ve­rän­de­run­gen. Nach „Han­dels­blatt“-In­for­ma­tio­nen aus Kon­zern­krei­sen plant Bahn-Chef Richard Lutz zu­dem ei­ne Re­form des Vor­stands und den Kom­plett­ver­kauf der Aus­land­s­toch­ter Ar­ri­va. An­de­re Me­di­en be­rich­ten zu­dem, dass der In­fra­struk­tur­vor­stand und ehe­ma­li­ge Kanz­ler­amts­chef Ro­nald Po­fal­la als Kri­sen­ma­na­ger für al­le Kon­zern­tei­le be­auf­tragt wer­de, bis zum Som­mer al­le Pro­ble­me der Bahn in den Griff zu be­kom­men. dpa

— Sei­ten 7 und 13 Trump über­dehnt den Shut­down, der 800 000 Staats­be­diens­te­te in den USA um ih­ren Lohn bringt. War­um­rei­ßen die Ame­ri­ka­ner ihm da­für nicht den Kopf ab? Ers­tens, weil Shut­downs so ame­ri­ka­nisch sind wie Do­nuts und Bur­ger. Zehn gab es in den letz­ten vier­zig Jah­ren; bei den Bun­des­staa­ten wa­ren es zwölf. Zwei­tens, weil nur ein Vier­tel der Bun­des­an­ge­stell­ten be­trof­fen ist. Drit­tens, weil die Bud­get-Blo­cka­de ver­fas­sungs­kon­form ist: Beim Haus­halt kann so­wohl der Prä­si­dent als auch der Kon­gress die Vor­la­ge tor­pe­die­ren. In der Par­la­ments­de­mo­kra­tie da­ge­gen stürzt ge­wöhn­lich die Re­gie­rung, es kommt zu Neu­wah­len. Rich­tig hart wird es, wenn Trump den Not­stand aus­ruft, nur, weil er sei­ne Me­xi­ko-Mau­er nicht kriegt. Das wä­re ein Macht­miss­brauch, der so man­chen Re­pu­bli­ka­ner auf die Bar­ri­ka­den trei­ben wür­de.

Das für Kor­rup­ti­on be­rüch­tig­te Ru­mä­ni­en hat die Rats­prä­si­dent­schaft der EU über­nom­men – graust es Wm­dW? Wm­dW schätzt die übel be­leum­de­ten Ru­mä­nen. Ih­re Spra­che ist die ein­zi­ge im Os­ten, die auf Latein be­ruht; man muss nur übe­r­all ein „-es­cu“an­hän­gen, und schon kann man mit­plau­dern. Über­dies mag er die Kü­che: Ma­ma­li­ga (Mais­brei), Tsui­ka (Pflau­men­schnaps), Pastra­mi (ge­räu­cher­tes Rind­fleisch). Nicht so wohl­schme­ckend ist die In­nen- po­li­tik, wo Kor­rup­ti­on und Un­ter­schleif to­ben und die Re­gie­rung die bö­sen Bu­bin­nen und Bu­ben mit ei­ner Am­nes­tie schüt­zen will – nach der De­vi­se: Bak­schisch ist das Schmier­mit­tel im Rä­der­werk mensch­li­cher Ver­stri­ckun­gen. Be­ru­hi­gend: Im EU-Rat be­stim­men nicht die Ru­mä­nen, son­dern die an­de­ren 26 Staa­ten. Au­ßer­dem: Nach sechs Mo­na-

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