Mit al­ten Be­kann­ten

Der Tagesspiegel - - SPORT -

Zwölf Spie­ler von deut­schen Klubs sind beim Asi­en-Cup im Ein­satz. Die meis­ten da­von – näm­lich fünf – spie­len wie die Augs­bur­ger Dong-Won Ji und Ja-Cheol Koo für Süd­ko­rea. Aus Ber­lin ist Her­tha-Spie­ler Ma­thew Le­ckie für Aus­tra­li­en im Ein­satz. Bei Kir­gi­sis­tan sind zwei Re­gio­nal­li­ga-Spie­ler da­bei: Vi­ta­lij Lux vom SSV Ulm und Vik­tor Mai­er vom SC Wie­den­brück.

Be­kann­te Na­men ste­hen vor al­lem an der Sei­ten­li­nie. Mar­cel­lo Lip­pi, Ita­li­ens Welt­meis­ter-Trai­ner von 2006, ist mitt­ler­wei­le Coach von Chi­na. Dort ist er an­geb­lich zum best­be­zahl­ten Trai­ner der Welt auf­ge­stie­gen: Pro Jahr soll er bis zu 24 Mil­lio­nen Eu­ro ver­die­nen. Und die phil­ip­pi­ni­sche Na­tio­nal­mann­schaft be­treut En­g­lands ehe­ma­li­ger Trai­ner Sven-Gör­an Eriks­son.

Auch ein deut­scher Trai­ner war beim Asi­en-Cup im Ein­satz: Bernd Stan­ge. Der 70-Jäh­ri­ge wur­de als Na­tio­nal­coach Sy­ri­ens al­ler­dings be­reits ent­las­sen – nach ei­nem 0:2 ge­gen Jor­da­ni­en im zwei­ten Vor­run­den­spiel am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag. Sy­ri­en war mit gro­ßen Hoff­nun­gen auf das Ach­tel­fi­na­le in das Tur­nier in den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten ge­star­tet. Nach nur ei­nem Punkt und kei­nem Tor in zwei Spie­len sind die Chan­cen auf ein Wei­ter­kom­men vor der letz­ten Par­tie am Di­ens­tag ge­gen Aus­tra­li­en sehr ge­ring. Der frü­he­re DDR-Na­tio­nal­coach Stan­ge, der Sy­ri­en seit Fe­bru­ar 2018 trai­nier­te, sag­te nach der Nie­der­la­ge ge­gen Jor­da­ni­en: „Wir sind sehr ent­täuscht. Wir woll­ten zum ers­ten Mal in der Ge­schich­te in die nächs­te Run­de, das hat Sy­ri­en noch nie ge­schafft.“

Als Ti­tel­fa­vo­rit gilt Süd­ko­rea. Das liegt vor al­lem an He­ung-Min Son. Der ehe­ma­li­ge Le­ver­ku­se­ner spielt bei Tot­ten­ham bis­lang ei­ne über­ra­gen­de Sai­son. Auch Ja­pan um Yu­ya Osa­ko von Wer­der Bremen rech­net sich Chan­cen auf die Ti­teltro­phäe aus, die üb­ri­gens ei­ne Lo­tus­blu­me dar­stel­len soll. Ti­tel­ver­tei­di­ger Aus­tra­li­en und Iran zäh­len zum wei­te­ren Fa­vo­ri­ten­kreis. Als schwächs­te Teams des Tur­niers gel­ten Je­men als 135. der Fi­fa-Welt­rang­lis­te und Turk­me­nis­tan auf Platz 127.

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