Hans Chris­ti­an Win­ter ist neu­er Vor­sit­zen­der

Lin­den­ber­ger folgt beim För­der­ver­ein auf Stef­fen Rie­del. Der Stell­ver­tre­ter­pos­ten bleibt un­be­setzt

Der Westallgäuer - - Aus Dem Westallgäu -

Lin­dau Hans-Chris­ti­an Win­ter aus Lin­den­berg ist neu­er Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins für er­neu­er­ba­re Ener­gi­en und ef­fi­zi­en­te Ener­gie­nut­zung (FEE). Er wur­de bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung zum Nach­fol­ger von Stef­fen Rie­del ge­wählt, der auch Kli­ma­schutz­ma­na­ger des Land­krei­ses ist. Da Zwei­te Vor­sit­zen­de Hei­di Stöhr nicht mehr für den Pos­ten kan­di­dier­te und sich aus den Rei­hen der an­we­sen­den Mit­glie­der nie­mand fand, der für das Amt kan­di­diert, bleibt die Stel­le vor­erst un­be­setzt.

Als Kas­sier wur­de Joa­chim Seitz be­stä­tigt. Rech­nungs­prü­fer blei­ben An­ton Wie­de­mann und Klaus Rö­the­le. Dem Fach­bei­rat, der den Vor­stand bei sei­ner Ver­ein­s­auf­ga­be un­ter­stützt, ge­hö­ren El­mar An­zen­ba­cher, Stef­fen Rie­del, Ni­ko­laus Fi­scher und Han­ni Wind­ha­ber an.

Win­ter hat sich vor­ge­nom­men, das The­ma Mo­bi­li­tät ver­stärkt zu be­ar­bei­ten in Rich­tung E-Mo­bi­li­tät und Mo­bi­li­tät all­ge­mein. Fer­ner möch­te der Di­plom-In­ge­nieur Schwer­punk­te set­zen bei der LEDBe­leuch­tung, bei Bil­dung im wei­tes­ten Sin­ne, wo­zu auch Ver­an­stal­tun­gen und Ak­tio­nen ge­hö­ren, so­wie im Be­reich Wär­me und Ver­bren­nung.

Die Ver­samm­lung stand un­ter dem Mot­to „Was ist los mit Ener­gie­wen­de und Kli­ma­schutz im Land­kreis Lin­dau?“. Rie­del re­sü­mier­te, dass der­zeit Kli­ma­schutz und Ener­gie­wen­de der Wind hart ins Ge­sicht bla­se: „Wenn er denn we­nigs­tens zum An­trieb von Wind­kraft­an­la­gen die­nen wür­de.“Tat­sa­che sei, dass le­dig­lich elf bis 13 Pro­zent der elek­tri­schen Ener­gie im Land­kreis re­ge­ne­ra­tiv ge­deckt wer­de, wo­durch der Land­kreis weit un­ter dem Bun­des­schnitt von mitt­ler­wei­le über 33 Pro­zent lie­ge.

Zwar hät­ten, wie Teil­neh­mer an­merk­ten, ei­ni­ge Ge­mein­den ei­nen weit­aus hö­he­ren An­teil, un­ter an­de­rem we­gen So­lar­strom­frei­flä­chen­an­la­gen, aber Rie­del mein­te, dass sol­che An­la­gen von Na­tur­schüt­zern nicht ge­wollt sei­en und des­halb wohl die Aus­nah­me blie­ben. Da­mit aber ge­ra­de im Be­reich So­lar­strom et­was vor­an gin­ge, sei er froh, dass es dem Land­kreis ge­lang, mit den Ge­mein­den ein So­lar­po­ten­zi­al­ka­tas­ter in Auf­trag zu ge­ben.

Rie­del blick­te auf die ein­zel­nen Ak­ti­vi­tä­ten des FEE zu­rück. Das Ener­gie­fahr­rad wur­de in­stand­ge­setzt und an Ener­gie­ak­ti­ve ver­lie­hen. Rie­del er­in­ner­te dar­an, dass der FEE vor mehr als 20 Jah­ren vom da­ma­li­gen Land­rat Klaus Hen­ni­ger als Ver­ein des Land­krei­ses für den Land­kreis ge­grün­det wur­de. Er reg­te des­halb an, die Ener­gie­teams in den Land­kreis­ge­mein­den stär­ker zu un­ter­stüt­zen. Ro­land Häm­mer­le bat auch dar­um, die Re­pa­ra­tur­teams zu un­ter­stüt­zen, die hel­fen, ka­put­te Ge­rä­te wie­der in­stand zu set­zen und da­mit ei­nen we­sent­li­chen Bei­trag zur Res­sour­cen-Scho­nung leis­te­ten.

Ein be­son­de­res An­lie­gen des FEE sei es auch ge­we­sen, die Emp­fän­ger von Grund­si­che­rung und Hartz IV im obe­ren Land­kreis durch Un­ter­stüt­zung beim Kauf ei­nes ef­fi­zi­en­ten Kühl­schranks im Rah­men des Strom­spar­checks zu un­ter­stüt­zen. So wur­de auch im ver­gan­ge­nen Jahr die Be­schaf­fung von et­wa 20 Ge­rä­ten un­ter­stützt, die den Be­trof­fe­nen hel­fen, ih­re Strom­rech­nung spür­bar zu sen­ken.

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