Ja, Herr Zum­t­hor

Der Westallgäuer - - Meinung & Dialog -

Zum In­ter­view „Der Ar­chi­tekt aus Pas­si­on will nicht nur Geld ver­die­nen“(Feuille­ton) vom 2. No­vem­ber: Ar­chi­tekt Pe­ter Zum­t­hor spricht vie­len aus der See­le. Die an die Orts­rän­der ge­kleb­ten Quar­tie­re glei­chen heu­te häu­fig Mus­ter­haus­sied­lun­gen. Wer die Ent­ste­hung sol­cher Bau­ge­bie­te ver­folgt, den ver­wun­dert das nicht. Im Be­stre­ben des „Zu­zugs um je­den Preis“mei­nen man­che Kom­mu­nen, be­son­ders weit vor­ne zu lie­gen, wenn sie so gut wie al­les zu­las­sen. So­fern dann von an­de­ren Be­hör­den mah­nen­de Wor­te kom­men, wer­den sie von Bür­ger­meis­tern und Ge­mein­de­rä­ten als Ein­mi­schung in ih­re Pla­nungs­ho­heit ver­wor­fen. Letzt­lich müs­sen Bau­auf­sichts­be­hör­den und Kreis­bau­meis­ter ka­pi­tu­lie­ren, da sie über nur we­nig Hand­ha­be zur Mit­ge­stal­tung ver­fü­gen. Den Bau­her­ren ist meist kein Vor­wurf zu ma­chen, denn wenn die Kom­mu­ne als Norm­ge­ber im Be­bau­ungs­plan kei­ne Ori­en­tie­rung vor­gibt, dann kön­nen sie auch an kei­ner Struk­tur mit­wir­ken …

Ei­nes ist je­den­falls si­cher: En­sem­ble­schutz wird es in die­sen Quar­tie­ren nie­mals ge­ben. Dr. Ge­org Bruck­meir, Hor­gau

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