Post stoppt Pa­ket an Be­trü­ger nicht

Der Westallgäuer - - Bayern - Lau­in­gen (bv)

Michae­la Di­kiakos aus Lau­in­gen (Land­kreis Dil­lin­gen) ist sau­er auf den Pa­ket­dienst DHL der Deut­schen Post. Die 45-Jäh­ri­ge hat am Mon­tag in gu­tem Glau­ben die Spie­le­kon­so­le ih­res Soh­nes Theo in ei­nem Pa­ket in Rich­tung Lon­don ab­ge­schickt. Der un­be­kann­te Käu­fer hat­te ihr ei­ne ge­fälsch­te Mail ei­nes On­line-Be­zahl­diens­tes ge­schickt: Die Geld­über­wei­sung von 300 Eu­ro sei be­reits an­ge­wie­sen. Als das Pa­ket schon weg war, schöpf­te die Mut­ter Ver­dacht und woll­te die Sen­dung stop­pen. Ver­geb­lich. DHL-Spre­cher Ge­rold Beck sagt: „Ei­ne Kün­di­gung durch den Ab­sen­der nach Über­gang der Pa­ke­te in die Ob­hut der Deut­schen Post ist aus­ge­schlos­sen.“Ver­mut­lich hat Roy­al Mail das Pa­ket am Don­ners­tag an den Schwind­ler aus­ge­lie­fert. Die neue Spiel­kon­so­le für Theo muss nun wohl die Ma­ma be­zah­len.

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