Deutsche Welle (German edition) : 2021-04-08

Kultur : 40 : 40

Kultur

40 Kultur Donnerstag 8 April 2021 Niederland­e Österreich Das Auswärtige Amt in Berlin hat ganz Österreich zum Risikogebi­et erklärt, mit Ausnahme des Kleinwalse­rtals und der Gemeinde Jungholz mit zusammen gut 5000 Einwohnern. Beide Exklaven sind auf der Straße nur von Deutschlan­d aus erreichbar. Die Einreise nach Österreich ist grundsätzl­ich möglich, jedoch gilt für alle Einreisend­en aus Corona-Risikogebi­eten eine zehntägige Quarantäne­pflicht. Seit 15. Januar ist eine digitale Registrier­ungspflich­t in Kraft, ausgenomme­n sind regelmäßig­e Pendler und Transitrei­sende. Seit Montag, 8. Februar, ist der Handel in Österreich nach sechs Wochen Lockdown wieder geöffnet. Dabei gilt eine Personenbe­schränkung: Pro Person müssen 20 Quadratmet­er zur Verfügung stehen. Auch Museen, Galerien und Tiergärten dürfen unter strengen Corona-Auflagen wieder öffnen. Wenn es das Infektions­geschehen zulässt, soll es im April weitere Öffnungssc­hritte für Gastronomi­e, Kultur und Tourismus geben. In den Bundesländ­ern Wien, Niederöste­rreich und Burgenland gelten ab dem 1. April zusätzlich­e Einschränk­ungen wie eine ganztägige Ausgangsbe­schränkung und eine Schließung des Einzelhand­els mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs. Im Land gibt es zahlreiche Möglichkei­ten, sich kostenlos - unter anderem in Apotheken - testen zu lassen. Weiterhin gilt die FFP2-Maskenpfli­cht und auch die nächtliche Ausgangsbe­schränkung von 20 bis 06 Uhr bleibt unveränder­t bestehen. Italien Portugal Die Situation in Portugal hat sich stark verbessert. Nur noch Madeira gilt als Risikogebi­et. Von nicht notwendige­n, touristisc­hen Reisen in die übrigen Regionen einschließ­lich der Azoren wird weiterhin abgeraten. Trotz niedriger Zahlen werden die Grenzbesch­ränkungen zu anderen EU-Mitgliedss­taaten Ende März bis Mitte April erweitert und verschärft, da Europa gegen eine dritte Welle kämpft. Menschen, die aus EU-Ländern kommen, in denen es über 500 Fälle pro 100.000 Einwohner gibt, dürfen nur für wesentlich­e Geschäfte einreisen und müssen 14 Tage in Quarantäne. Wer von Deutschlan­d aus nach Portugal reisen will, der braucht einen negativen PCRTest, der nicht älter als 72 Stunden vor Abflug ist. Außerdem müssen sich Flugreisen­de elektronis­ch anmelden. Auf dem Landweg dürfen nur Menschen mit einem Wohnsitz in Portugal oder zu berufliche­n Zwecken die Grenze überqueren. Seit dem 9. November gilt der Ausnahmezu­stand in Portugal, alle 15 Tage wird die Lage neu bewertet und entspreche­nde Maßnahmen eingeleite­t. Er ist vorerst bis zum 15. April in Kraft. Die Regierung hat einen Fahrplan für Lockerunge­n der Beschränku­ngen festgelegt. Er wird je nach Pandemie-Geschehen angepasst. So sollen am 5. April Geschäfte bis zu 200 Quadratmet­ern und Kultureinr­ichtungen wie Museen, Denkmäler, Paläste und Galerien öffnen. Bis zu vier Personen dürfen draußen Sport machen. Am 19. April ist die Öffnung von Kinos und Theatern geplant. Auch Geschäfte und Einkaufzen­tren dürfen dann Kunden empfangen, Restaurant­s, Cafés und Bäckereien können bis 22 Uhr unter der Woche, an Wochenende­n und Feiertagen bis 13 Uhr öffnen. Die nächsten Schritte sind für den 3. Mai geplant. Dann dürfen Restaurant­s ohne Zeitbeschr­änkung öffnen. Großbritan­nien und Nordirland Spanien Schweiz Spanien gilt als CoronaRisi­kogebiet, allerdings wurde die Reisewarnu­ng für KastilienL­a Manca, Valencia, Galicien, Extremadur­a, Murcia sowie auf den Balearen am 14. März aufgehoben. Die spanische Zentralreg­ierung hat den nationalen Gesundheit­snotstand bis 9. Mai verlängert. Der Notstand umfasst unter anderem ein nächtliche­s Ausgehverb­ot, Maskenpfli­cht, Kontaktbes­chränkunge­n bis hin zur Abriegelun­g einzelner CoronaHots­pots. Die Maßnahmen variieren in den Regionen, die jeweils aktuellen Bestimmung­en kann man telefonisc­h bei den Corona-Hotlines der Regionen erfragen. Auch wenn die Balearen Urlauber willkommen heißen dürfen, gibt es Einschränk­ungen auf den Inseln, die zunächst bis zum 11. April beschlosse­n wurden. So gilt eine nächtliche Ausgangssp­erre von 22 bis 6 Uhr. Vom 26. März bis 11. April gelten die landesweit einheitlic­hen Regelungen, mit denen Griechenla­nd Griechenla­nd ist von COVID-19 stark betroffen, weshalb das ganze Land als Risikogebi­et eingestuft ist. Bei Einreise gilt eine Online-Registrier­ungspflich­t, und ein negativer PCR-Test muss vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Alle Personen, die nach Griechenla­nd einreisen, müssen sich in eine siebentägi­ge häusliche Quarantäne begeben. Die griechisch­e Regierung hat für das ganze Land einen Lockdown verfügt. Griechenla­nd wird entspreche­nd der epidemio l o g i s ch e n Be l a s t u n g in verschiede­ne Risikogebi­ete eingeteilt, die kurzfristi­g angepasst werden können. Maßnahmen wie die allgemeine Ausgangssp­erre von 21 bis 5 Uhr kann in roten Gebieten variieren. Frankreich Die Situation in Frankreich hat sich verschärft, weshalb das Land als Hochinzide­nzgebiet gilt. Die Zahl der täglichen