MÄDCHENTRAUM in Weiß

Das ver­fal­le­ne, in die Jah­re ge­kom­me­ne Land­haus im schwe­di­schen Eke­näs war für An­na die per­fek­te Büh­ne, um ih­re Krea­ti­vi­tät aus­zu­le­ben. Zu­sam­men mit ih­rer Fa­mi­lie hat sie das Haus in ei­ne zau­ber­haf­te Oa­se ver­wan­delt.

Die Schoensten Landhaeuser - - NEWS & TRENDS - TEXT: NAD­JA END­RES, MA­RIE ONÄNG • FO­TOS: MA­LIN BJÖRKHOLM

Wenn es um Ar­beits­tei­lung und Te­am­work geht, sind An­na und Mar­cus Wahl­stam un­schlag­bar. Bei der Kom­plett­re­no­vie­rung ih­res 180 Qua­drat­mer gro­ßen Hau­ses im klei­nen Ört­chen Eke­näs war so­fort klar, wer wel­che Auf­ga­ben über­nimmt und wie die Ar­bei­ten auf­ge­teilt wer­den: Von der Re­no­vie­rung des Kel­lers über die Dach­sa­nie­rung bis hin zur An­bin­dung des Hau­ses an die städ­ti­sche Ka­na­li­sa­ti­on war Mar­cus der Zu­stän­di­ge. Wäh­rend er die gro­ben Ar­bei­ten er­le­dig­te, über­nahm Haus­her­rin An­na den Fein­schliff, al­so al­les, was mit Ein­rich­tung und De­ko­ra­ti­on zu tun hat. Und auch Toch­ter Ty­ra hat mit vie­len Ide­en da­zu bei­ge­tra­gen, dass ihr neu­es Zu­hau­se ge­nau so wird, wie es sich die Fa­mi­lie vor­ge­stellt hat.

Gro­ße Wir­kung, we­nig Auf­wand: Vie­le De­koi­de­en ver­schö­nern die Kü­che

In et­wa zwei Jah­ren ist so aus ei­nem her­un­ter­ge­kom­me­nen Ge­bäu­de aus den 1940er-Jah­ren ein wun­der­schön ein­ge­rich­te­tes Fa­mi­li­en­do­mi­zil ge­wor­den. An­na, die sich schon im­mer für In­nen­ein­rich­tung und De­ko­ra­ti­on in­ter­es­sier­te, wuss­te von An­fang an ganz ge­nau, wie das In­te­ri­eur am En­de aus­se­hen soll­te: „Ich hat­te end­los vie­le Ide­en und freu­te mich, end­lich mei­ner Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen zu kön­nen. Um mög­lichst viel Hel­lig­keit in die Räu­me zu ho­len, wähl­te ich rei­nes Weiß als Gr­und­far­be. Die Mö­bel im rus­ti­ka­len Land­haus­stil soll­ten für Ge­müt­lich­keit sor­gen“, er­zählt sie. „Ein Zu­hau­se spie­gelt im­mer­hin die Men­schen, die dort le­ben. Da­her war es uns sehr wich­tig, ein wohn­li­ches und trotz­dem stil­vol­les Heim zu ge­stal­ten.“Mit Mar­cus’ hand­werk­li­chem Ge­schick

Die Gr­und­far­be Weiß steht für Rein­heit, Ord­nung und Leich­tig­keit

und An­nas krea­ti­ven Ide­en ge­lang die Re­no­vie­rung fast oh­ne frem­de Hil­fe. So­gar die gro­ße Veran­da, von der die jun­ge Mut­ter schon so lan­ge ge­träumt hat­te, wur­de von dem Pär­chen zu­sätz­lich an das Haus ge­baut. Von Mar­cus’ Groß­mut­ter erb­ten die bei­den ei­ni­ge schö­ne Mö­bel, die per­fekt mit dem Coun­try­s­til des In­te­ri­eurs har­mo­nie­ren. Mit lie­be­vol­len Ac­ces­soires und selbst ge­stal­te­ter De­ko­ra­ti­on hat An­na das Haus ver­schö­nert und da­durch je­den Raum ein­zig­ar­tig ge­macht. Ganz fer­tig ist die Vil­la al­ler­dings noch nicht. „Wir be­nö­ti­gen auf je­den Fall noch ei­nen Ga­ra­gen­an­bau“, sagt An­na. „Aber das hat noch Zeit. Schließ­lich soll der Nest­bau nicht in Stress aus­ar­ten und auch wei­ter­hin ein Pro­jekt blei­ben, in das die ge­sam­te Fa­mi­lie ger­ne Zeit, Mu­ße und Ide­en steckt.“

Im Kin­der­zim­mer set­zen Schwar­zWeiß-Kon­tras­te span­nen­de Ak­zen­te

Klei­ne Bil­der oben: An­na mag es ro­man­tisch­ver­spielt: Lie­be­vol­le und de­tail­rei­che De­ko­ra­tio­nen schmü­cken das ge­sam­te Haus. Rechts: Mit Ker­zen­stän­dern und mit Blüten be­füll­ten Was­ser­scha­len zau­bert die Be­woh­ne­rin ein fest­li­ches Am­bi­en­te.

Klei­ne Bil­der oben: Ih­re Ze­rea­li­en be­wahrt An­na in hüb­schen Glas­ge­fä­ßen auf, Kaf­fee­tas­sen wer­den an Ha­ken prä­sen­tiert und klei­ne Pf­länz­chen sor­gen für Som­mer­lau­ne. Rechts: In der neu­en Kü­che macht Ko­chen und Es­sen gleich viel mehr Spaß.

Das Ess­zim­mer ... wird vom gro­ßen, ova­len Tisch do­mi­niert, von dem aus man ei­nen wun­der­ba­ren Blick in den Gar­ten hat. Der gan­ze Raum leuch­tet in strah­len­dem Weiß und ist mit aus­ge­wähl­ten Ac­ces­soires de­ko­riert. Die hüb­schen Pflan­zen und Ge­ste­cke sor­gen...

Klei­ne Bil­der oben: Toch­ter Ty­ra wohnt in ei­ner Mi­schung aus Kin­der­zim­mer und klei­ner Bou­tique. Links: Zu schön, um im Schrank zu hän­gen: Die sü­ßen Kleid­chen wur­den auf nied­li­che Herz­bü­gel ge­hängt und zie­ren so die wei­ße Wand.

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