Woh­nen für Aben­teu­rer

Wer in ei­nem Show­room lebt, ist zwar ge­wapp­net für Ve­rän­de­run­gen al­ler Art, über­legt den­noch bei je­dem Heim­kom­men, wie es wohl heute aus­se­hen mag.

Die Schoensten Wohntraeume - - NEWS -

War­um Char­lot­tes hüb­sche Stadt­vil­la als Show­room fun­giert und stän­dig um­ge­räumt wird, se­hen Sie hier.

Schon als Mäd­chen stell­te Char­lot­te Jør­gen­sen al­le paar Wo­chen ih­re Mö­bel im Kin­der­zim­mer um und brach­te da­mit ih­re Mut­ter fast zum Ver­zwei­feln. „Ich weiß es noch ge­nau“, er­in­nert sich die sym­pa­thi­sche Dä­nin. „Mein Holz­bo­den war vol­ler Krat­zer und Schram­men, weil ich die Schrän­ke ein­fach hin- und her­ge­zo­gen ha­be wie es mir gera­de ge­fiel.“Die Lie­be zum De­ko­rie­ren ist ge­blie­ben, ja viel­mehr mit den Jah­ren ge­wach­sen, denn Char­lot­te hat die­se Lei­den­schaft zu ih­rem Be­ruf ge­macht. In ei­ner präch­ti­gen Stadt­vil­la im Her­zen von Ko­pen­ha­gen hat sie es ge­schafft, Fa­mi­lie und Ge­schäft un­ter ei­nen Hut zu brin­gen. Mit ih­rer Fir­ma ‘Char­lot­te Jør­gen­sen, In­te­ri­or & De­co­ra­ti­on’ bie­tet die In­nen­ar­chi­tek­tin ne­ben der Ein­rich­tung von Häu­sern und Woh­nun­gen auch die Aus­stat­tung von Fei­er­lich­kei­ten und Fes­ten al­ler Art an. „Ver­an­stal­tet ein Kun­de ei­ne gro­ße Par­ty“, er­klärt die Ge­schäfts­frau, „bie­te ich ihm ei­ne spe- ziel­le De­ko­ra­ti­on an, mit Ge­schirr, Glä­sern, Tisch- und Blu­men­schmuck und al­lem, was sonst so da­zu­ge­hört. So be­kommt das Fest ei­ne ganz ei­ge­ne, per­sön­li­che No­te und wird zu ei­nem Er­leb­nis, das man so schnell nicht ver­gisst.“Da­mit sich ih­re Kun­den ei­ne Vor­stel­lung von ih­rer Ar­beit ma­chen kön­nen, nutzt Char­lot­te ihr ei­ge­nes Haus als ei­nen be­leb­ten Show­room, den sie re­gel­mä­ßig um­ge­stal­tet und im­mer wie­der ver­än­dert. Na­tür­lich hat der Fa­mi­li­en­rat vor­her dar­über ab­ge­stimmt, ob und in wel­chem Ma­ße die Räu­me her­ge­zeigt wer­den kön­nen. Es wur­de be­schlos­sen, die Zim­mer ih­rer Töch­ter Cla­ra und Ca­mil­la zur Ta­bu­zo­ne für Frem­de zu er­klä­ren und da­mit sind al­le zu­frie­den. „Si­cher kann es vor­kom­men, dass sich mei­ne Töch­ter erst ein­mal neu ori­en­tie­ren müs­sen, wenn sie aus der Schu­le kom­men“, ge­steht Char­lot­te mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. „Aber ich weiß, dass sie es im Grun­de auf­re­gend fin­den, wenn es wie­der ein­mal ganz an­ders aus­sieht.“

Die al­te Stadt­vil­la bie­tet viel Platz für Char­lot­tes Ide­en

ÜBER­GANG Fran­zö­si­sche Glas­schie­be­tü­ren ver­bin­den das ge­räu­mi­ge Ess­zim­mer mit dem Wohn­raum. Der­zeit herr­schen Na­tur­tö­ne vor, die per­fekt zum Som­mer­stil pas­sen.

ORIENTALISCH In der fein ge­ar­bei­te­ten, ma­rok­ka­ni­schen Sil­ber­scha­le schwim­men fri­sche Dahli­en­blü­ten aus Char­lot­tes Blu­men­beet.

TRANS­PA­RENZ Die schwar­ze, chi­ne­si­sche Glas­vi­tri­ne prä­sen­tiert Sam­mel­ob­jek­te und aus­ge­such­te Ein­zel­stü­cke.

EDEL Dank neu­er Pols­ter und Kis­sen wur­de die gra­zi­le Ma­ha­go­ni­bank zur At­trak­ti­on des Flurs im ers­ten Stock.

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