Ein Zu­hau­se mit Herz

Die Schoensten Wohntraeume - - NEWS -

Fa­mi­lie Burn­ham zog von Lon­don ins be­schau­li­che Nort­hamp­tonshire und fand dort ihr zu­künf­ti­ges Traum­haus.

Was macht ein Haus zum Heim? Fa­mi­lie Burn­ham zog von Lon­don nach Nort­hamp­tonshire und fand dort in ei­nem Cots­wolds-Cottage end­lich die Ant­wort auf die­se Fra­ge.

Als Kirs­ty Burn­ham und ihr Mann Spen­cer mit dem be­schau­li­chen Even­ley im Be­zirk Nort­hamp­tonshire das Dorf ih­rer Träu­me fan­den, wag­ten sie zu­nächst nicht da­ran zu glau­ben, hier auch das Haus ih­rer Träu­me zu fin­den. „Das per­fek­te Fleck­chen Er­de für ein neu­es Le­ben auf­zu­spü­ren, ist ei­ne der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für zu­künf­ti­ge Haus­be­sit­zer“, so das Ehe­paar, das sei­nen Le­bens­mit­tel­punkt von Lon­don in ei­ne länd­li­che­re Ge­gend ver­le­gen woll­te. Doch das Glück war auf der Seite der Burn­hams und so wur­de das schein­bar Un­mög­li­che mög­lich. Ein Blick auf die Cots­wolds-St­ein­fas­sa­de, die Gie­bel­fens­ter und die ge­wölb­ten Tü­ren ge­nüg­te und den bei­den war klar: Auch mo­der­ne Häu­ser kön­nen Cha­rak­ter ha­ben. „Ich hat­te schon be­fürch­tet, mei­ne An­sprü­che an un­ser neu­es Haus

wä­ren nicht nur zu hoch, son­dern auch zu wi­der­sprüch­lich, um je­mals ein Ob­jekt zu fin­den, das sie auch nur an­nä­hernd er­füllt. Aber mit die­sem Cottage lan­de­ten wir ei­nen ab­so­lu­ten Voll­tref­fer“, er­zählt die Haus­her­rin strah­lend und ver­mit­telt selbst nach rund fünf Jah­ren im­mer noch den Ein­druck, als kön­ne sie ihr Glück kaum fas­sen. Was das Haus durch sei­ne äu­ße­re Er­schei­nung an Tra­di­ti­on und Klas­sik ver­spricht, hält es im In­ne­ren mit mo­der­nem Wohn­kom­fort. Die Räu­me sind groß­zü­gig und hell, mit ho­hen De­cken, vie­len Fens­tern und Dop­pel­tü­ren aus Ei­chen­holz. Und auch die La­ge ver­eint das Bes­te aus bei­den Wel­ten:

„Mein größ­ter Wunsch war ei­ne länd­li­che Um­ge­bung mit frei­er Na­tur di­rekt vor der Haus­tür, gleich­zei­tig aber mit Ge­schäf­ten und Lo­ka­len, die man zu Fuß er­rei­chen kann, um nicht je­des Mal ins Au­to stei­gen zu müs­sen. Und so et­was wie ein ge­sell­schaft­li­ches Le­ben, an dem man ak­tiv teil­ha­ben kann, stand auf mei­ner Lis­te auch ganz oben. Was soll ich sa­gen – das al­les ha­ben wir hier tat­säch­lich ge­fun­den“, strahlt Kirs­ty. Na­tür­lich sa­hen die Räu­me da­mals nicht so aus wie heute. Beim ers­ten Be­tre­ten des Hau­ses fiel den Burn­hams gleich die brei­te Pa­let­te an Grün­tö­nen ins Au­ge, die das In­te­ri­eur do­mi­nier­te – von oliv­grü­nen Tep­pi­chen bis hin zu avo­cadofar­be­nen Ein­bau­ten im Ba­de­zim­mer. Doch Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin Kirs­ty hat ei­nen ge­üb­ten Blick fürs We­sent­li­che und sah das Gan­ze prag­ma­tisch: „Nach mehr als 30 Jah­ren tut je­dem Ge­bäu­de ein klei­nes Face­lift ganz gut. Au­ßer­dem hat­te ich tau­send Ide­en, wie ich al­les um­ge­stal­ten woll­te, um die­ses Haus zu un­se­rem zu ma­chen.“Auch Spen­cer hat­te als aus­ge­bil­de­ter Land­schafts­gärt­ner kein Pro­blem da­mit, Zeit und Ar­beit in sein künf­ti­ges Heim zu ste­cken. Die In­nen­aus­stat­te­rin Scar­lett Ash­by half Kirs­ty da­bei, all ih­re wun­der­ba­ren Ide­en un­ter ei­nen Hut zu brin­gen und ein har­mo­ni­sches Ge­samt­bild zu er­schaf­fen. Ge­mein­sam such­ten sie Mö­bel, Far­ben und Ac­ces­soires aus und fan­den ei­nen Weg, klas­si­sche, ge­müt­li­che, zeit­ge­mä­ße und Coun­try-Ele­men­te so zu­sam­men­zu­stel­len, dass das Er­geb­nis Fa­mi­lie Burn­hams Vor­stel­lun­gen von ih­rem Traum­haus so­gar noch über­traf: ein ge­schmack­voll ein­ge­rich­te­tes

Klas­si­sche, ge­müt­li­che, zeit­ge­mä­ße und Coun­try­E­le­men­te ver­ei­nen sich zu ei­nem ganz per­sön­li­chen Woh­nam­bi­en­te

Heim mit Herz und See­le, als wä­re es schon seit je­her Teil ih­res Le­bens ge­we­sen. Eben­so selbst­ver­ständ­lich sind die Burn­hams seit ih­rem Um­zug Teil der Dorf­ge­mein­schaft ge­wor­den. Sie ha­ben vie­le neue Freun­de ge­won­nen, es­sen am Wo­che­n­en­de ger­ne in ih­rem Lieb­lings­pub „The Red Li­on“in Even­ley zu Mit­tag und ge­nie­ßen das Le­ben in vol­len Zü­gen. Und al­le vier sind sich si­cher: „Un­ser Zu­hau­se ist der bes­te Platz der Welt!“

Bei­ne hoch­le­gen er­laubt: Statt ei­nes Couch­ti­sches ent­schied sich das Paar für ei­nen ge­pols­ter­ten Ho­cker, der bei Be­darf auch mal zu ei­ner zu­sätz­li­chen Sitz­ge­le­gen­heit um­funk­tio­niert wird. RECHTS:

UN­TEN: Die al­te Tru­hen­bank un­ter dem Man­sar­den­fens­ter lädt zum ent­span­nen­den Ver­wei­len ein. Kirs­ty de­ko­riert sie ge­konnt mit ei­nem Mix aus creme­far­be­nen, ge­streif­ten und Vin­ta­ge-Kis­sen.

PER­FEK­TE HAR­MO­NIE Die Wän­de, in Far­row & Balls „Old Whi­te” ge­taucht, bil­den im Wohn­zim­mer ei­ne schö­ne Ku­lis­se für Pols­ter­mö­bel und stilvolle Ac­ces­soires.

LIE­BE­VOLL Kirs­ty sam­melt lei­den­schaft­lich ger­ne hüb­sche Ke­ra­mik und ver­eint sie im Kü­chen­schrank zu ei­nem Coun­try­S­till­le­ben. GE­MÜT­LICH & FUNK­TIO­NAL Kirs­tys Coun­try­kü­che mit St­ein­bo­den, Gas­herd, rus­ti­ka­lem Ess­platz und ver­spiel­ten Pais­lay-Raf­f­rol­los von...

KON­TRAST­REICH Vor 30 Jah­ren ge­baut, ver­eint das Ge­bäu­de ei­ne tra­di­tio­nel­le Fas­sa­de mit ei­nem kom­for­ta­blen und hel­len In­nen­le­ben. Für Kirs­ty der per­fek­te Ort, um ih­re bei­den Kin­der groß­zu­zie­hen. HIS­TO­RIE Kirs­ty ver­mu­tet, dass die Er­bau­er ih­res Cot­ta­ges...

PA­RA­DIES Mit dem gro­ßen Spiel­haus hat Va­ter Spen­cer sei­nen Mäd­chen ei­nen Traum er­füllt: „Für die bei­den ist un­ser Gar­ten ein Aben­teu­er­spiel­platz. Lu­cy und Evie lie­ben das Land­le­ben.“

KOMBINATION Im Schlaf­zim­mer er­gän­zen spar­sam ein­ge­setz­te Ak­zen­te in Rot­tö­nen har­mo­nisch die Gr­und­far­ben Weiß und Grau. FE­MI­NIN Ein feuch­tig­keits­be­stän­di­ger Bam­bus­bo­den und ver­spiel­te Ac­ces­soires in zar­tem Pink und Grün ver­lei­hen dem mäd­chen­haft...

FÜR BE­SU­CHER Gäs­te sind im Haus der Burn­hams stets will­kom­men, des­halb ist das Gäs­te­zim­mer eben­so ge­müt­lich wie al­le üb­ri­gen Räu­me. Den ge­streif­ten Stoff für das Bett­haupt und die Hus­se fand Kirs­ty bei Lau­ra Ash­ley.

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