Tech­ni­sat Flex

Digital Fernsehen - - Inhalt - RI­CAR­DO PET­ZOLD

Der Ra­dio­emp­fang ist längst nicht mehr nur auf das Wohn­zim­mer be­schränkt. Schon heu­te sind in vie­len Haus­hal­ten auch in Kü­che, Bad oder so­gar auf der Toi­let­te Ra­dio­ge­rä­te zu fin­den. Na­tür­lich müs­sen die­se nach und nach auch auf den Di­gi­tal­emp­fang um­ge­stellt wer­den. Tech­ni­sat hat ei­ne cle­ve­re Lö­sung.

Spe­zi­ell in Räu­men wie dem Bad soll­te ein Digitalradio mög­lichst we­nig Platz weg­neh­men. Tech­ni­sat hat dies er­kannt und mit dem DIGITALRADIO Flex ein Ge­rät im Markt po­si­tio­niert, das di­rekt in der Steck­do­se be­trie­ben wer­den kann. Das Ge­rät wird über den in­te­grier­ten Schutz­kon­takt-Ste­cker in die Strom­ver­sor­gungs­do­se ge­steckt und kann dort be­trie­ben wer­den. Muss es doch mal wei­chen, weil der Fön oder die elek­tri­sche Zahn­bürs­te an der Ener­gie­quel­le be­trie­ben wer­den sol­len, muss auch hier auf den Ra­dio­ge­nuss nicht ver­zich­tet wer­den, denn das Tech­ni­sat-Ge­rät spielt dank in­te­grier­ten Ak­kus wei­ter.

Aus­stat­tung

Das klei­ne Ra­dio ver­fügt über ein VFD-Dis­play an der Front, wel­ches ne­ben dem Ka­nal­na­men auch Zu­satz­in­for­ma­tio­nen zum Ti­tel und In­ter­pre­ten aber auch die Me­nü­struk­tur an­zei­gen kann. An der Ober­sei­te des Ge­rä­tes sind die neun Be­dien­ele­men­te zu fin­den. Der Laut­spre­cher ist un­ter­halb des Dis­plays ver­baut. An der rech­ten Sei­te ste­hen zu­dem ein USB-An­schluss und ei­ne 3,5-mm-Klin­ken­buch­se als Aux-Ein­gang be­reit.

Hin­ter ei­ner Klap­pe ver­steckt, be­fin­det sich noch ei­ne knapp ei­nen Me­ter lan­ge Wur­f­an­ten­ne um die ter­res­tri­schen Ra­dio­si­gna­le emp­fan­gen zu kön­nen. Das Ge­rät ist mit ei­nem ana­lo­gen UKW-Tu­ner, ei­nem DAB-Plus-Tu­ner so­wie Blue­tooth Un­ter­stüt­zung aus­ge­stat­tet. So ist es auch mög­lich das Smart­pho­ne oder an­de­re Ge­rä­te mit dem Ra­dio zu kop­peln.

All­tags­be­trieb

Um Di­gi­tal­ra­dio­ka­nä­le zu nut­zen, ist im ers­ten Schritt na­tür­lich ein Such­lauf nö­tig, der di­rekt nach dem Wech­sel auf die­sen Mo­dus star­tet und im Test am Stand­ort Leipzig die bei­den ver­füg­ba­ren Mul­ti­ple­xe zu­ver­läs­sig auf­spürt. Da­bei ist es nicht ein­mal nö­tig die Wur­f­an­ten­ne ein­zu­set­zen. Der DAB-Ra­dio­emp­fang im Kern­ge­biet ge­lingt auch oh­ne die­se, was den op­ti­schen Ein­druck des in weiß ge­hal­te­nen Ge­rä­tes doch deut­lich ver­bes­sert.

Die Sen­der las­sen sich über die Rechts-Links-Na­vi­ga­ti­ons­tas­ten schnell aus­wäh­len. Selbst an Sen­der­spei­cher hat Tech­ni­sat ge­dacht. Über die Pre­set-Tas­te kön­nen bis zu 19 Sen­der­spei­cher­plät­ze ge­nutzt wer­den. Auch im UKW- und Blue­tooth Mo­dus über­zeugt das Ge­rät. Die Kopp­lung mit dem Smart­pho­ne ver­läuft schnell und beim UKW-Be­trieb muss auf Zu­satz­in­for­ma­tio­nen auf dem Dis­play – so­fern der Ra­dio­sen­der RDS-In­for­ma­tio­nen an­bie­tet – nicht ver­zich­tet wer­den. Wer mit grö­ße­ren Ab­stri­chen beim Klang rech­net, wird ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Das Di­gitRa­dio Flex bringt sat­te Sounds.

Fa­zit

Das Tech­ni­sat DIGITALRADIO Flex über­zeugt uns im Test. So­wohl beim Klang als auch bei der Funk­tio­na­li­tät kann der klei­ne Di­gi­tal­emp­fän­ger über­ra­schend punk­ten und hat sich so das Test­prä­di­kat sehr gut ver­dient.

Hin­ter der Klap­pe un­ten links auf der Rück­sei­te ver­birgt sich ei­ne Wur­f­an­ten­ne

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