DI­GI­TAL FERN­SE­HEN

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„1989 war ich als Kor­re­spon­dent im da­ma­li­gen Süd­west­afri­ka. Das Land soll­te end­lich un­ab­hän­gig wer­den und zur Wahl wa­ren Jour­na­lis­ten aus al­ler Welt vor Ort in Wind­huk. Ei­ner von Ih­nen hieß Hol­ger Wenk. Ei­ne Be­geg­nung mit ei­nem Kol­le­gen, der für mich ein Uni­kum war Hol­ger war Kor­re­spon­det von „Neu­es Deutsch­land“, ich war zu­vor nie ei­nem Jour­na­lis­ten aus der DDR be­geg­net. Er war sehr nett, und wuss­te viel mehr als ich über die Wah­len. Ich ha­be da­mals viel von ihm ge­lernt. 2003 kam Hol­ger auf mich zu. Wir hat­ten uns nicht aus den Au­gen ver­lo­ren, im Ge­gen­teil: Er war seit dem Mau­er­fall als Jour­na­list bei Axel Sprin­ger tä­tig, und kann­te sich im Me­di­en­jour­na­lis­mus sehr gut aus. Er emp­fahl mir, dass ich „die­se Jungs“ein­mal an­se­hen soll­te, die vor­hat­ten, die Di­gi­ta­li­sie­rung als Ge­schäfts­prin­zip zu be­grei­fen. Wenn mich mei­ne Er­in­ne­rung nicht trübt, war Uni­ver­sal Stu­di­os Net­works ei­ner der ers­ten An­zei­gen­kun­den der neu­en Pu­bli­ka­ti­on. Die Mach­art war an­ders, das Lay­out ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, aber die In­hal­te wa­ren nicht nur di­gi­tal, son­dern ein­fach gut. Auch des­halb, weil viel Sach­ver­stand und Mei­nungs­freu­de zu­sam­men­ge­kom­men wa­ren. Bis heu­te ist das so ge­blie­ben - und hof­fent­lich auch die nächs­ten 15 Jah­re.“

Prof. Wolf­ram Win­ter, Me­di­en­ma­na­ger

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