Rund­funk­ge­bühr

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Künf­tig wird Dä­ne­mark ih­re öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der über Steu­ern fi­nan­zie­ren. So­mit wird die Be­las­tung durch die Rund­funk­ge­büh­ren ab­ge­schafft. Als zu­sätz­li­che Maß­nah­me wird das Bud­get des Dä­ni­schen Rund­funks (DR) um ein Fünf­tel ge­kürzt wer­den. Die­se Ent­schei­dun­gen teil­te Fi­nanz­mi­nis­ter Kris­ti­an Jen­sen Mit­te März mit. Es kä­me schluss­end­lich al­len Dä­nen zu Gu­te, so die Re­gie­rung.

Ei­ne neue Steu­er sol­le al­ler­dings für die Durch­set­zung der Um­struk­tu­rie­rung der Rund­funk­fi­nan­zie­rung nicht ge­schaf­fen wer­den, es sol­le viel mehr der per­sön­li­che Steu­er­frei­be­trag ge­senkt wer­den. Al­ler­dings ist Dä­ne­mark nicht das ein­zi­ge Land das die Dis­kus­sio­nen zur Fi­nan­zie­rung der öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der be­ginnt. In der Schweiz wur­de be­reits schon im Fe­bru­ar über ei­ne Ab­schaf­fung ab­ge­stimmt. Hier ent­schie­den sich die Schwei­zer al­ler­dings ge­gen die Ab­schaf­fung. Aber auch in Län­dern wie Deutsch­land steht die Rund­funk­ge­bühr in der Kri­tik.

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