UHD

auf dem Vor­marsch: Ins­ge­samt 9 Re­cei­ver vom Ein­stieg bis zum Flagg­schiff mit UHD an Bo­ard im Test

Digital Fernsehen - - Inhalt - MI­KE BAUERFEIND

Neun neue Li­nux-Re­cei­ver mit UHD an Bord kön­nen wir Ih­nen in die­ser Son­der­aus­ga­be prä­sen­tie­ren. Da­bei sind mitt­ler­wei­le Re­cei­ver für al­le Auf­ga­ben und Ge­schmä­cker zu ha­ben – vom „ein­fa­chen“DXer-Re­cei­vern mit Sing­le-Tu­ner da­für aber Mul­tis­t­rea­memp­fang, DVBS2X und H.265-Tr­ans­co­ding über wohn­zim­mer­taug­li­che Auf­nah­me­ma­schi­nen mit Farb­dis­play bis hin zum Al­les­kön­ner mit FBC- und Wech­sel­tu­ner. Es kommt al­so auch hier ein­mal mehr auf die Be­dürf­nis­se des Nut­zers und na­tür­lich auch ein klein we­nig das Bud­get an.

Neue Chip­sät­ze

Mit UHD bei Enig­ma 2 ha­ben auch neue Chip­sät­ze Ein­zug ge­hal­ten. Wa­ren es frü­her haupt­säch­lich Pro­zes­so­ren von Broad­com, ge­sel­len sich bei den UHD-Ge­rä­ten nun auch Chips auf ARM-Ba­sis hin­zu. Die­se ha­ben sich zu­vor vor al­lem bei Smart­pho­nes und Me­dia­play­ern ei­nen Na­men ge­macht. Bei UHD stel­len sie nun ih­re Leis­tungs­fä­hig­keit un­ter Be­weis und kön­nen vor al­lem beim H9S von Zgem­ma ihr gan­zes Po­ten­ti­al un­ter Be­weis stel­len. Denn der klei­ne Chi­ne­se be­herrscht ne­ben Mul­tis­t­ream und DVB-S2X auch Tr­ans­co­ding in H.265 und Pic­tu­re-in-Pic­tu­re in UHD. Auch die Ge­schwin­dig­keit der Ge­rä­te – er­kenn­bar zum Bei­spiel an der Dau­er des Boot­vor­gan­ges – hat sich enorm ver­grö­ßert, so dass ne­ben dem UHD-Emp­fang auch an­de­re Kri­te­ri­en für die An­schaf­fung ei­nes neu­en Re­cei­vers spre­chen. Und noch ei­nen wei­te­ren Vor­teil ha­ben Ge­rä­te mit HEVC an Bord: Es kön­nen da­mit nun auch DVB-T2-Si­gna­le emp­fan­gen wer­den.

HD über Zim­mer­an­ten­ne

Denn das neue di­gi­ta­le An­ten­nen­fern­se­hen DVB-T2 HD wird ja be­kannt­lich in H.265 aus­ge­strahlt und kann des­halb mit äl­te­ren Re­cei­vern trotz pas­sen­dem Tu­ner nicht emp­fan­gen wer­den. An­ders sieht dies bei HD-Re­cei­vern aus. Sind die­se mit ei­nem ein­ge­bau­ten (zu­sätz­li­chen) An­ten­nen­tu­ner aus­ge­stat­tet oder las­sen sie sich mit ei­nem Wech­sel­tu­ner nach­rüs­ten, steht dem Emp­fang nichts mehr im Weg. Gera­de in Bal­lungs­ge­bie­ten mit gu­tem ter­res­tri­schen Emp­fang macht das durch­aus Sinn. Zum ei­nen ha­ben die Nut­zer dann ei­ne Schlecht­wet­ter­re­ser­ve bei Stark­re­gen und au­ßer­dem las­sen sich Auf­nah­men in HEVC deut­lich ef­fek­ti­ver auf Fest­plat­te ban­nen.

Ef­fek­ti­ve­re Kom­pri­mie­rung

HEVC kommt bei den meis­ten UHD-Sen­dern und beim ter­res­tri­schen Di­gi­tal­fern­se­hen zum Ein­satz und lässt sich nur mit ei­nem pas­sen­den Re­cei­ver emp­fan­gen. Beim UHD-Re­cei­ver ist dies na­tür­lich na­tur­ge­mäß der Fall. Auch über Satellit wer­den üb­ri­gens in­zwi­schen die ers­ten HD-Pro­gram­me im ef­fek­ti­ve­ren H.265 über­tra­gen. Wer­den Sen­dun­gen bei­spiels­wei­se der öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der über DVB-T2 auf­ge­nom­men, neh­men die­se et­wa 1/3 we­ni­ger Platz als gleich­lan­ge Auf­nah­men in MPEG-4 über Satellit ein. Auf ei­ne Fest­plat­te pas­sen dem­nach al­so mehr Auf­nah­men und Spei­cher­me­di­en und kön­nen so ef­fek­ti­ver ein­ge­setzt wer­den.

Schnel­le­res USB

Eben­falls Ein­zug ge­hal­ten hat der Stan­dard USB 3.0, den es ver­ein­zelt aber auch schon bei Li­nux-Re­cei­vern oh­ne UHD gab. Der deut­lich schnel­le­re USB-An­schluss er­laubt dem­nach ein schnel­le­res Le­sen und Schrei­ben auf die ex­ter­ne Fest­plat­te und bie­tet da­ne­ben auch hö­he­re Strom­stär­ken für die Ge­rä­te. Dies ist wich­tig bei man­chen Fest­plat­ten, die di­rekt über den USB-An­schluss mit Strom ver­sorgt wer­den sol­len. Oft war frü­her der USB-An­schluss näm­lich zu schwach auf der Brust, so dass ei­ne zu­sätz­li­che Ver­sor­gung er­for­der­lich war. Mit USB 3.0 soll­ten sol­che Pro­ble­me der Ver­gan­gen­heit an­ge­hö­ren.

Neun Ge­rä­te im Test

Auf den fol­gen­den Sei­ten fin­den Sie nun aus­führ­li­che Tests von neun ak­tu­el­len Re­cei­vern mit UHD-Emp­fang und Enig­ma 2. Mit da­bei sind auch nam­haf­te Her­stel­ler wie Axas, Dream, Gi­gab­lue und Vu+. Aber auch New­co­mer wie die Ge­rä­te von An­dol, Di­no­box, Qvi­art und Zgem­ma muss­ten sich ei­nem um­fang­rei­chen Test im Test­la­bor von DI­GI­TAL FERN­SE­HEN un­ter­zie­hen.

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