Digital Tested - - Au­dio - AN­NA-MA­RIE MER­KEN­SCHLA­GER

Me­mo­ry Fo­am ent­hal­ten. Sie wer­den durch Wär­me ak­ti­viert und pas­sen sich in­di­vi­du­ell an den Ge­hör­ka­nal an.

Wer noch mehr Halt bei sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten be­nö­tigt, soll­te zu­sätz­lich noch zu den Ohr­häk­chen aus Si­li­kon grei­fen. Nicht nur das Zu­be­hör über­zeugt. Im In­ne­ren der Kopf­hö­rer fin­den wir pa­ten­tier­te Trei­ber mit zehn Zen­ti­me­ter Durch­mes­ser. Ti­tan und Ma­g­ne­si­um sol­len un­nö­ti­gen Nach­hall ver­hin­dern und ei­ne hach­dün­ne Na­no-Schicht aus Inert­me­tall­kom­po­nen­ten ver­folgt den­sel­ben Zweck. Wie üb­lich, wird auch ei­ne Kup­fer­spu­le ver­wen­det, um mög­lichst stö­rungs­frei­en Klang zu er­zeu­gen. Ver­bin­den kann man sich via Blue­tooth ganz leicht mit dem End­ge­rät. Ap­tX kann bis 24 Bit auf­lö­sen und ist mit den meis­ten End­ge­rä­ten kom­pa­ti­bel. Wei­ter­hin wer­tet ein AAC-Pro­zes­sor den Klang von Platt­for­men wie In­ter­ne­tra­dio und Youtube auf.Wir hö­ren das In­stru­men­tal­werk „Al­lons“von Pink Floyds letz­ter CD „The End­less Ri­ver“. Die­se de­tail­rei­che Mu­sik ist wirk­lich schwer wie­der­zu­ge­ben. Da­bei geht es be­son­ders um die Ge­samt­wir­kung und da­mit tol­len Raum­klang. BE6i schafft das für sei­ne Grö­ße sehr gut. Ru­hi­ge Ele­men­te mit zar­ter Strei­cher­mu­sik, Har­fen­g­lis­san­di und dem fer­nen Schel­len ei­nes Gongs klingt sehr mys­tisch und er­war­tungs­voll. Beim Ein­stieg des Schlag­zeugs än­dert sich die Dy­na­mik et­was und das Ein­stei­gen Gil­mours an der so­lie­ren­den E-Gi­tar­re, ver­stärkt die­se Rhyth­mik noch mehr.

Noch sport­li­cher ist der BE Sport3 un­ter­wegs. Dy­na­misch in schwarz mit bun­ten Ohr­pass­stü­cken spie­gelt auch sein De­sign den Be­griff Sport wie­der. Wie beim gro­ßen Bru­der fin­den wir in der Box zahl­rei­che Ohr­stöp­sel­va­ria­tio­nen, dies­mal in rot, gelb und schwarz. An­statt der Me­mo­ry-Fo­am-Auf­sät­zen kommt der BE Sport3 mit TwinB­la­de Si­li­konauf­sät­zen da­her. Da­durch soll noch bes­se­rer Halt beim Sport ga­ran­tiert wer­den. Im Auf­bau un­ter­schei­den sich bei­de NuForce-Kopf­hö­rer im We­sent­li­chen nicht.

Nur der Klang un­ter­schei­det sich tat­säch­lich. So ist die­ser In-Ear-Ohr­hö­rer wirk­lich für den Sport ge­eig­net. „Doc­tor Doc­tor“von UFO hat ge­wöhn­li­cher­wei­se ei­nen sehr kräf­ti­gen, mit­rei­ßen­den Klang, der auch mit dem BE Sport3 Spaß macht, aber lei­der et­was dumpf klingt. Uns reicht der Bass voll­kom­men aus, Bass­gi­tar­re und Schlag­zeug über­trump­fen die Mit­ten und Hö­hen nicht. Et­was nä­her und kla­rer könn­te die Stim­me des Sän­gers den­noch her­aus­kom­men. Da­ge­gen über­zeu­gen die hö­he­ren Klän­ge der E-Gi­tar­re mit Rein­heit. Wäh­rend der lan­gen Lauf­run­de, wird die re­pro­du­zier­te Dy­na­mik des Wer­kes für ei­ne gu­te Zeit sor­gen. So­mit kön­nen wir an die­ser Stel­le bes­ten Ge­wis­sens un­se­re Emp­feh­lung aus­spre­chen.

Fa­zit BE6i

Für den Preis und die Grö­ße ein sehr gu­ter Raum­klang mit klei­nen De­tail­ver­lus­ten. Emp­feh­len kön­nen wir den BE6i als dy­na­mi­schen, ed­len In-Ear Kopf­hö­rer, für al­le die un­ter­wegs ein biss­chen mehr wol­len.

Fa­zit BE Sport3

Ein gu­ter Sport­kopf­hö­rer, der die Emo­tio­nen der Mu­sik gut auf­greift. Mit ei­ner Ak­ku­dau­er von 10 St­un­den braucht man kei­ne Angst ha­ben, dass die Ener­gie aus­geht, je­den­falls bei den Kopf­hö­rern.

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