EIN MO­TIV, VIER BILD­LOOKS

DigitalPHOTO (Germany) - - 16 SEITEN SPEZIAL - No­ra Scholz www.no­ra­scholz­pho­to­gra­phy.de

Am liebs­ten fo­to­gra­fiert No­ra Scholz Hoch­zei­ten, Paa­re und Por­träts. Im Fo­kus ste­hen für sie der ein­zig­ar­ti­ge Mo­ment so­wie der Aus­druck der Per­son – in Kom­bi­na­ti­on mit per­fek­tem Licht so­wie ei­ner be­son­de­ren Um­ge­bung. Wie die Fo­to­gra­fin ar­bei­tet, er­zählt sie hier.

No­ra, gab es ei­nen be­stimm­ten An­lass für die­ses Shoo­ting? Wel­ches Ziel hat­test du vor Au­gen?

Ent­stan­den sind die­se Bil­der wäh­rend ei­nes Shoo­tings auf ei­nem Mee­t­up in Leip­zig. Vie­le Mo­dels und Fo­to­gra­fen ha­ben sich an dem Tag in ei­nem Loft ge­trof­fen, mit­ein­an­der geshoo­tet, sich ken­nen­ge­lernt oder be­reits als Freun­de wie­der­ge­trof­fen. An sol­chen Mee­tups neh­me ich öf­ter teil und ver­an­stal­te auch selbst sol­che Events. Hier kann ich mei­ne Krea­ti­vi­tät aus­le­ben, Din­ge aus­pro­bie­ren und neue Men­schen ken­nen­ler­nen. Das Sty­ling ha­be ich ge­mein­sam mit dem Mo­del ab­ge­spro­chen. Na­tür­lich, se­xy, cool, den­noch fe­mi­nin und ein biss­chen Vin­ta­ge soll­te es sein. Das Out­fit, das Ma­ke-up und die Haa­re soll­ten mög­lichst na­tür­lich und de­zent wir­ken, da­mit der Fo­kus ganz auf dem Mo­del und ih­rem na­tür­li­chen Aus­druck liegt.

Je­des Por­trät der Rei­he be­sitzt ei­nen ganz ei­ge­nen Look. Wie ge­stal­test du dei­ne Bild­se­ri­en?

Ich ach­te auf mög­lichst ge­deck­te, de­zen­te und na­tür­li­che Far­ben – so­wohl in der Um­ge­bung als auch bei der Out­fit-wahl. Mir ist es wich­tig, dass nicht zu vie­le Kom­po­nen­ten vom Mo­del ab­len­ken. Für mich ste­hen das Mo­del und sein Aus­druck im­mer im Fo­kus. Da ich nur mit na­tür­li­chem Licht und Fest­brenn­wei­ten fo­to­gra­fie­re, blei­be ich im­mer in Be­we­gung. Ich ver­än­de­re mei­ne Po­si­ti­on mit dem Licht, aber auch mit dem Mo­del und um den Bild­aus­schnitt zu ver­än­dern. Durch das stän­di­ge In-be­we­gung-sein sind ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven und Va­ria­tio­nen vor­pro­gram­miert. Mei­ne Mo­dels be­kom­men von mir auch im­mer die Auf­ga­be, sich zu be­we­gen – star­re Po­sen gibt es bei mir nicht. Ich den­ke, das ist das Ge­heim­re­zept. So­mit er­zie­le ich ver­schie­de­ne Looks, die zwar al­le an der­sel­ben Lo­ca­ti­on ent­stan­den sind, aber völ­lig un­ter­schied­lich aus­se­hen und wir­ken.

Wel­ches Equip­ment hast du ver­wen­det?

Fo­to­gra­fiert ha­be mit ei­ner Lei­ca Q so­wie ei­ner Ca­non EOS 5D Mark III und ei­nem 50mm 1.4. von Sig­ma. Ich be­schrän­ke mei­ne Tech­nik gern auf das We­sent­li­che, um mich ganz auf das Mo­del und die Stim­mung kon­zen­trie­ren zu kön­nen. Durch das har­te und grel­le Mit­tags­licht konn­te ich den ISO-WERT nied­rig hal­ten. Die Blen­de bleibt bei mir im­mer of­fen, dem­ent­spre­chend ha­be ich die Be­lich­tungs­zeit ver­kürzt. Ich ha­be nur mit Fens­ter­licht ge­ar­bei­tet. Meist von der Sei­te, mal als Back­light und auch als Front­light. Avail­able Light ist viel­sei­tig nutz­bar und war durch die gro­ßen Fens­ter­schei­ben un­glaub­lich soft, so dass ich mir kei­ne bes­se­re Licht­quel­le hät­te vor­stel­len kön­nen.

Ca­non EOS 5D Mark III | 50mm | 1/640 s | F/1,8 | ISO 100

Lei­ca Q | 28mm | 1/1000 s | F/1,7 | ISO 100

Ca­non EOS 5D Mark III | 50mm | 1/500 s | F/1,8 | ISO 100

Lei­ca Q | 28mm | 1/1000 s | F/1,7 | ISO 100

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