Mensch im Bild

DigitalPHOTO (Germany) - - 16 SEITEN SPEZIAL -

Kaum ein an­de­res kann den Be­trach­ter so für sich ein­neh­men wie ein Por­trät. Da­mit ei­ne in­sze­nier­te Por­trät­auf­nah­me be­ein­druckt und fes­selt, muss je­doch so ei­ni­ges zu­sam­men­pas­sen – von der per­fek­ten Po­se über die pas­sen­de Aus­leuch­tung bis hin zu ei­ner wir­kungs­vol­len Kom­po­si­ti­on. In die­sem gro­ßen Pra­xis­spe­zi­al lie­fern wir Ih­nen wert­vol­le Tipps für star­ke Por­träts und ha­ben Pro­fis wie Sacha Ley­en­de­cker und Ni­na Schnit­zen­bau­mer ge­fragt, wie sie ar­bei­ten.

Seit je­her ge­hört der Mensch zu den span­nends­ten und gleich­zei­tig her­aus­for­dernds­ten Mo­ti­ven der Fo­to­gra­fie. Denn ne­ben per­fek­ter Ka­me­ra­tech­nik, har­mo­ni­scher Bildgestaltung und pas­sen­der Licht­si­tua­ti­on gilt in der Porträtfotografie vor al­lem eins: ein Bild mit Aus­druck, Tie­fe und Cha­rak­ter ein­zu­fan­gen.

In die­sem gro­ßen Pra­xis­spe­zi­al er­hal­ten Sie wert­vol­le Tipps rund um das The­ma Mensch im Bild – an­ge­fan­gen mit dem Um­gang mit der Per­son vor der Ka­me­ra über die per­fek­te Aus­rüs­tung und Aus­leuch­tung bis hin zur Bildgestaltung. Zu­dem schen­ken Ih­nen fünf Por­trät­fo­to­gra­fin­nen und -fo­to­gra­fen ei­nen Ein­blick in ih­re Ar­beit und er­zäh­len im In­ter­view, wie Sie so­wohl mit Kunst­licht als auch mit na­tür­li­chem Licht aus­drucks­star­ke Por­träts ge­stal­ten.

Der Mensch im Mit­tel­punkt

Ein be­ein­dru­cken­des Por­trät lebt vor al­lem von ei­nem: der Per­son vor der Ka­me­ra, dem Mo­del. Hier­bei geht es je­doch nicht um Schön­heit, son­dern um die Fo­to­ge­ni­tät und den Aus­druck des Mo­dels. Und ob es dem Fo­to­gra­fen ge­lingt, den per­fek­ten Mo­ment im Bild ein­zu­fan­gen und ei­ne ver­trau­ens­vol­le Ba­sis zwi­schen sich und dem Mo­del zu schaf­fen. Denn fühlt sich die Per­son vor der Ka­me­ra nicht wohl, wird kein gu­tes Por­trät ent­ste­hen kön­nen.

Der Schlüs­sel zu ei­nem ge­lun­ge­nen Por­trät liegt al­so vor al­lem dar­in, mit dem Mo­del zu in­ter­agie­ren und ei­ne Ver­bin­dung auf­zu­bau­en. Um das Eis zu bre­chen, soll­ten Sie sich des­halb an­fangs mit Ih­rem Ge­gen­über un­ter­hal­ten. So lernen Sie sich bes­ser ken­nen, was für ei­ne lo­cke­re Stim­mung wäh­rend der Auf­nah­men sorgt. Wit­ze und et­was her­umal­bern sind auch gut, um na­tür­lich wir­ken­de Po­sen zu er­hal­ten. Dies al­les funk­tio­niert aber nur, wenn Sie Ih­re Ka­me­ra aus dem Eff­eff be­herr­schen. Je leich­ter Ih­nen die tech­ni­schen Ein­stel­lun­gen von der Hand ge­hen, des­to mehr Zeit ha­ben Sie, um sich mit der Per­son vor der Ka­me­ra in­ten­siv aus­ein­an­der­zu­set­zen. Soll­ten Sie grund­sätz­lich et­was län­ger brau­chen, um mit frem­den Men­schen warm zu wer­den, lohnt es sich, mit Freun­den oder Fa­mi­li­en­mit­glie­dern zu üben. Denn oh­ne die Fä­hig­keit, auf Ihr Mo­tiv ein­zu­ge­hen, wird es schwer wer­den, gu­te Por­träts zu er­zie­len.

Füh­len Sie sich mit mehr Übung in der Pra­xis dann si­cher ge­nug, um auch Men­schen au­ßer­halb Ih­res Freun­des- und Be­kann­ten­krei­ses zu fo­to­gra­fie­ren, oder ha­ben Sie ei­ne Bild­idee im Kopf, für die Sie ei­nen ganz be­stimm­ten Typ Mensch be­nö­ti­gen, geht es an die Mo­del­su­che. Doch wie fin­det man Mo­dels? Ein ein­fa­cher und eben­so ef­fek­ti­ver Weg, um neue Ge­sich­ter vor die Ka­me­ra zu be­kom­men, kön­nen Ih­re Kon­tak­te in den so­zia­len Netz­wer­ken dar­stel­len. Ha­ben Sie Ih­re Por­träts zum Bei­spiel be­reits auf Face­book oder Ins­ta­gram ge­teilt, und da­durch mög­li­cher­wei­se schon Auf­merk­sam­keit und neue Fol­lo­wer ge­won­nen, kön­nen Sie ganz ­ein­fach über

ei­nen Post nach fri­schen Ge­sich­tern für Ihr Port­fo­lio su­chen. Be­schrei­ben Sie in die­sem, was für ei­ne Art von Shoo­ting Sie pla­nen, wel­chen Typ Mo­del Sie da­für su­chen und fü­gen Sie ei­nes Ih­rer Por­träts oder auch ei­ne Col­la­ge bei, um Ih­re bis­he­ri­ge Ar­beit zu zei­gen.

Ei­ne zu­sätz­li­che Mög­lich­keit, um Mo­dels zu fin­den, stel­len On­li­ne-mo­del­kar­tei­en wie www.mo­del-kar­tei.de oder www.pi­xo­lum.com dar. Bei bei­den die­ser Platt­for­men ist die An­mel­dung kos­ten­los – Sie müs­sen le­dig­lich ein Pro­fil an­le­gen und kön­nen dann in ei­nem gro­ßen Pool aus Mo­dels schöp­fen. Die On­li­ne-kar­tei www.mo­del-kar­tei.de wen­det sich hier­bei eher an Nut­zer, die die Fo­to­gra­fie als Hob­by be­trei­ben. Hier­bei geht es vor al­lem dar­um, TFP-SHOO­tings („Ti­me-for-prints-shoo­tings“) zu ver­ein­ba­ren und sei­ne Kennt­nis­se zu er­wei­tern. Die Platt­form www.pi­xo­lum.com hin­ge­gen stellt ei­ne Mi­schung aus Com­mu­ni­ty und Ver­mitt­lung für be­zahl­te Fo­to­jobs dar. Über die Platt­for­men las­sen sich auch Vi­sa­gis­ten und Sty­lis­ten für Fo­to­shoo­tings fin­den und bu­chen.

Apro­pos: Spä­tes­tens seit die neue Da­ten­schutz-grund­ver­ord­nung, kurz DSGVO, der Eu­ro­päi­schen Uni­on gilt, soll­ten Sie sich vor je­dem Shoo­ting mit ei­nem Dsgvo-kon­for­men Mo­delRe­lease-ver­trag ab­si­chern und um­fas­sen­de Ein­wil­li­gun­gen der fo­to­gra­fier­ten Per­son ein­ho­len.

Die Aus­rüs­tung

Das Gu­te an der Porträtfotografie ist, dass Sie nicht zwin­gend ei­ne gro­ße Aus­rüs­tung da­für be­nö­ti­gen – ein licht­star­kes Ob­jek­tiv und na­tür­li­ches Son­nen­licht kön­nen be­reits aus­rei­chen, um schö­ne Por­träts zu schie­ßen. Auch hin­sicht­lich der Ka­me­ra­wahl ste­hen Ih­nen al­le Op­tio­nen of­fen. Selbst mit äl­te­ren Mo­del­len wer­den Ih­nen gu­te Fo­tos ge­lin­gen. Al­ler­dings bie­tet die hö­he­re Auf­lö­sung neue­rer Mo­del­le mehr Spiel­raum bei der Be­ar­bei­tung und er­mög­licht groß­for­ma­ti­ge­re Ab­zü­ge.

Bei der Wahl des Ob­jek­tivs soll­ten Sie da­für et­was ge­nau­er hin­schau­en. Für den Kauf ei­nes Ob­jek­tivs ist zu­nächst das Ba­jo­nett ent­schei­dend. Der ne­ben­ste­hen­de Aus­zug un­se­rer Bes­ten­lis­te be­weist: Gu­te Por­trät-ob­jek­ti­ve müs­sen nicht teu­er sein. Für be­reits 189 Eu­ro bie­tet Sig­ma ein emp­feh­lens­wer­tes Ob­jek­tiv für Mi­croFourthirds- und Aps-c-ka­me­ras mit So­ny E-mount an. Ach­ten Sie beim Kauf auch auf ei­ne mög­lichst gro­ße Of­fen­blen­de, um Ihr Mo­tiv har­mo­nisch frei­stel­len zu kön­nen. Au­ßer­dem gilt: Je mehr Brenn­wei­te das Ob­jek­tiv bie­tet, um­so ein­fa­cher ge­lingt ein schö­nes Bo­keh. Mit we­nig Brenn­wei­te las­sen sich hin­ge­gen le­ben­di­ge­re und drei­di­men­sio­na­le­re Fo­tos kre­ieren. Vie­le Her­stel­ler ha­ben meh­re­re 50mm- und 85mm-ob­jek­ti­ve im An­ge­bot. Wer hier auf et­was Licht­stär­ke und Aus­stat­tung ver­zich­tet, kann viel Geld spa­ren. Aus­stat­tung wie ein in­te­grier­ter Bild­s­ta­bi­li­sa­tor oder ein schnel­ler Au­to­fo­kus run­den das Ge­samt­pa­ket ei­nes Por­trät­ob­jek­tivs ab. Na­tür­lich kön­nen Sie auch mit Zoom­ob­jek­ti­ven

tol­le Por­träts er­stel­len. Al­ler­dings bie­ten Fest­brenn­wei­ten meist ei­ne hö­he­re Auf­lö­sung und Licht­stär­ke als Zoom­ob­jek­ti­ve. Fest­brenn­wei­ten schu­len zu­dem die Bildgestaltung und för­dern die Krea­ti­vi­tät: Statt zu zoo­men, muss sich nun der Fo­to­graf be­we­gen und sein Mo­del in den per­fek­ten Aus­schnitt brin­gen, wie auch Fo­to­gra­fin No­ra Scholz im In­ter­view auf Sei­te 67 er­zählt. Pro­bie­ren Sie es bei Ih­rem nächs­ten Por­trätshoo­ting doch ein­mal aus und be­schrän­ken Sie sich nur auf ei­ne Brenn­wei­te. Der Lern­ef­fekt ist enorm.

Im rich­ti­gen Licht

Egal, ob na­tür­li­che oder künst­li­che Licht­quel­le – bei der Aus­leuch­tung von Mo­ti­ven wird grund­sätz­lich zwi­schen zwei Licht­ar­ten un­ter­schie­den: har­tem und wei­chem Licht. Wäh­rend har­tes Licht deut­li­che Schat­ten mit kla­ren und schar­fen Be­gren­zun­gen wirft, ent­ste­hen beim Ar­bei­ten mit wei­chem Licht eher sanf­te Schat­ten mit dif­fu­sen Kan­ten. Möch­te man al­so ei­ne Per­son por­trä­tie­ren, be­deu­tet dies, dass die Wahl der Licht­art ei­nen star­ken Ein­fluss auf die Wir­kung des Por­träts hat. All­ge­mein gilt, dass ei­ne Per­son mit wei­chem Licht vor­teil­haf­ter ab­ge­lich­tet wird als mit har­tem. Une­ben­hei­ten, Un­rein­hei­ten oder Fal­ten fal­len durch den ge­rin­gen Schat­ten­wurf von wei­chem Licht nicht so sehr auf und wer­den durch die gleich­mä­ßi­ge­re Aus­leuch­tung ge­min­dert. Por­trä­tiert man ei­ne Per­son hin­ge­gen bei eher har­tem Licht, wer­den die Struk­tu­ren der Haut wie zum Bei­spiel Fal­ten be­tont. Har­tes Licht wird des­halb ger­ne für Cha­rak­ter­por­träts ein­ge­setzt oder um Ak­zen­te zu set­zen oder den Hin­ter­grund aus­zu­leuch­ten.

Por­träts im Stu­dio

Das A und O gu­ter Por­trät­auf­nah­men im Stu­dio ist die kor­rek­te Aus­leuch­tung mit künst­li­chen Licht­quel­len, zum Bei­spiel mit Sys­tem­blit­zen. Vie­le Ka­me­ras sind mit ei­nem in­te­grier­ten Blitz aus­ge­stat­tet. Doch zum krea­ti­ven Ar­bei­ten reicht des­sen Leis­tung oft nicht aus. Dann sind ex­ter­ne Sys­tem­blit­ze die ers­te Wahl (s. Tipps ab Sei­te 48). Sie lie­fern mehr Po­wer und mehr Frei­raum. Im Ver­gleich zu auf­steck­ba­ren Sys­tem­blit­zen bie­ten Stu­dio­b­litz­ge­rä­te ei­ni­ge Vor­tei­le: Sie er­mög­li­chen ei­ne grö­ße­re Kon­trol­le über die Be­lich­tung, sie sind viel leis­tungs­stär­ker und die Steue­rung der Blit­z­in­ten­si­tät gibt Ih­nen die vol­le Kon­trol­le über die Schärf­en­tie­fe, so dass Sie be­stimm­te Ele­men­te in krea­ti­ver Un­schär­fe ver­schwim­men las­sen kön­nen. Zu­dem be­ein­flus­sen Sie da­mit die Licht­qua­li­tät. So kön­nen Sie ent­schei­den, ob das Blitzlicht mit Hil­fe von ver­schie­de­nen Auf­sät­zen di­rekt und hart oder zer­streut und weich ein­fal­len soll ( sie­he auch Licht­for­mer­ver­gleich auf Sei­te 62 und 63). Wenn Sie ent­fes­selt blitzen, Ihr Blitz al­so nicht im Blitz­schuh der Ka­me­ra ein­ge­steckt ist, müs­sen Sie die Ka­me­ra über ein Syn­chron­ka­bel mit dem Blitz ver­bin­den. Sol­che Ka­bel er­mög­li­chen Ih­nen ei­ne schnel­le und si­che­re Si­gnal­über­tra­gung. Wenn Sie Ih­ren Blitz noch wei­ter weg von der DSLR, zum Bei­spiel hin­ter Ih­rem Mo­del, zu po­si­tio­nie­ren pla­nen, grei­fen Sie zu ei­nem Funk­aus­lö­ser – der Funk­sen­der wird am Ka­me­ra­b­litz­schuh be­fes­tigt, der Emp­fän­ger am Sys­tem­blitz. Möch­ten Sie meh­re­re Blitz­köp­fe gleich­zei­tig ver­wen­den, wird der ei­ne, der auch mit der Ka­me­ra ver­bun­den ist, als Haupt­licht­quel­le, das heißt, als Mas­ter ein­ge­stellt, die rest­li­chen sind Sla­ve-blit­ze. Im Me­nü wei­sen Sie je­dem ein­zel­nen Blitz­ge­rät sei­ne Rol­le zu. Die Sla­ve-licht­quel­len be­nö­ti­gen kei­ne Ex­tra-ver­bin­dung zur DSLR. So­bald das Mas­ter-ge­rät aus­löst, neh­men sie über Sen­so­ren sein Licht als Start­si­gnal wahr. Im Me­nü je­des Ge­räts jus­tie­ren Sie sei­ne Blitz­leis­tung nach, bis Sie mit dem Bil­d­er­geb­nis zu­frie­den sind.

Por­träts mit na­tür­li­chem Licht

Wie er­wähnt, muss die Men­schen­fo­to­gra­fie nicht im­mer mit auf­wen­di­gen Mit­teln ver­bun­den sein. Be­reits mit vor­han­de­nem Licht las­sen sich ge­lun­ge­ne und be­son­ders na­tür­li­che Por­träts er­zie­len, wie auch die Bild­bei­spie­le von No­ra Scholz ( Sei­te 67), Sacha Ley­en­de­cker (Sei­te 69) und Ni­na Schnit­zen­bau­mer (Sei­te 71) zei­gen.

Beim Fo­to­gra­fie­ren mit na­tür­li­chem Licht gilt es, die Wir­kung des Lichts zu den un­ter­schied­li­chen Ta­ges­zei­ten zu be­ach­ten so­wie die Be­wöl­kung am Him­mel. Grund­sätz­lich gilt es zum Bei­spiel, hel­les Son­nen­licht zur Mit­tags­zeit eher zu mei­den. Durch die­ses ent­ste­hen in der Re­gel tie­fe Schat­ten um Na­se und Au­gen, die meist un­schön wir­ken. Sind Sie je­doch be­reits un­ter­wegs oder ha­ben ei­ne Bild­idee im Kopf, die das har­te Licht der Mit­tags­son­ne er­for­dert, kön­nen Sie die Schat­ten im Ge­sicht zur Not mit ei­nem sil­ber­nen oder gol­de­nen ­Re­flek­tor auf­hel­len.

Das bes­te Licht für Por­träts hin­ge­gen er­hal­ten Sie an be­wölk­ten, grau­en Ta­gen. Hier­bei soll­ten Sie je­doch dar­auf ach­ten, den Him­mel nicht im Bild­aus­schnitt ab­zu­bil­den – für ei­ne gleich­mä­ßi­ge und schö­ne Aus­leuch­tung des Mo­tivs eig­net sich ein grau­er Him­mel wun­der­bar, als Teil des Mo­tivs je­doch eher we­ni­ger.

Möch­ten Sie Ih­re Por­träts im Frei­en in ei­ne be­son­ders stim­mungs­vol­le Sze­ne­rie hül­len, so eig­net sich das war­me und wei­che Licht der gol­de­nen St­un­de kurz vor Son­nen­un­ter­gang be­son­ders gut. Vor al­lem im Ge­gen­licht las­sen sich hier­bei Bil­d­er­geb­nis­se er­zie­len, die von na­tür­li­chen Far­ben, wei­chen Kan­ten, ei­nem ho­hen Kon­trast­um­fang so­wie stim­mungs­schaf­fen­den Licht­ein­brü­chen ge­prägt sind. Beim Fo­to­gra­fie­ren im Ge­gen­licht soll­ten Sie Ihr Mo­del so po­si­tio­nie­ren, dass es die Son­ne leicht ver­deckt und so­mit leuch­ten­de Licht­strah­len und -säu­me ent­ste­hen. Da Ge­gen­licht­auf­nah­men ein Ma­xi­mum an Hel­lig­keits­un­ter­schie­den be­sit­zen, soll­te auf je­den Fall im Raw-for­mat ­fo­to­gra­fiert ­wer­den: So

>> Der Re­flek­tor Typ L von Hen­sel er­zeugt har­tes Licht. Die­ses ver­ur­sacht star­ke Kon­tras­te und Schat­ten im Bild. Die Kan­ten sind scharf und de­fi­niert. Der Re­flek­tor kann mit ei­ner zu­sätz­li­chen Wa­be aus­ge­rüs­tet wer­den.

Um mehr Kon­trast und leuch­ten­de Far­ben mit Tie­fe zu er­hal­ten, nutz­te Mae Ami­ni ei­ne Soft­box mit Blitz für ihr Por­trät im Frei­en. Ca­non EOS 5D Mark IV | 85mm | 1/160 s | F/3,5 | ISO 100

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