Prä­si­dent al-Si­si ver­sucht, die La­ge zu be­ru­hi­gen

Donau Zeitung - - Politik -

Ägyp­tens Prä­si­dent Ab­del Fat­tah alSi­si hat im Vor­feld mög­li­cher re­gie­rungs­kri­ti­scher Pro­tes­te ver­sucht, die La­ge zu be­ru­hi­gen. „Die Ägyp­ter las­sen sich nicht in die Ir­re füh­ren. Es gibt kei­nen Grund zur Sor­ge“, sag­te al-Si­si. „Bö­se Mäch­te“wür­den ver­su­chen, die Be­völ­ke­rung ins Vi­sier zu neh­men. Der ehe­ma­li­ge Ge­ne­ral und Ar­mee­chef alSi­si war nach ei­nem Mi­li­tär­putsch 2013 an die Macht ge­kom­men und im Jahr dar­auf als Prä­si­dent ver­ei­digt wor­den. Seit­dem geht er mit har­ter Hand ge­gen Op­po­si­tio­nel­le vor. Die Mei­nungs- und Ver­samm­lungs­frei­heit ist in Ägyp­ten stark ein­ge­schränkt. Nach re­gie­rungs­kri­ti­schen Pro­tes­ten am Wo­che­n­en­de wur­den Be­ob­ach­ter­grup­pen zu­fol­ge 1500 Men­schen fest­ge­nom­men.

Fo­to: dpa

An Prä­si­dent al-Si­si (auf dem Pla­kat) schei­den sich die Geis­ter.

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