Die Höch­städ­ter Ge­rüch­te­kü­che

Donau Zeitung - - Landkreis Dillingen -

Le­ser­brief zu den Le­ser­brie­fen zur letz­ten Stadt­rats­sit­zung in Höch­städt:

Die Ge­rüch­te­kü­che kocht mal wie­der in Höch­städt. Es ist mir des­halb ein An­lie­gen, den Ablauf der Sit­zung am 16. Sep­tem­ber rich­tig­zu­stel­len. Der Bür­ger­meis­ter hat zu Be­ginn der Sit­zung ge­fragt, ob es Ein­wen­dun­gen zur Ta­ges­ord­nung gibt. Dies war nicht der Fall. Bei Ta­ges­ord­nungs­punkt eins hat sich als ers­ter Herr Jall ge­mel­det und hat­te Ge­le­gen­heit, sei­ne Auf­fas­sung zur Be­set­zung des Bau­aus­schus­ses kund­zu­tun. Da­nach gab es wei­te­re Wort­mel­dun­gen, die der Bür­ger­meis­ter der Rei­he nach auf­ge­ru­fen hat, bis Herr Kon­le an der Rei­he war. Die­ser hat ei­nen An­trag zur Ge­schäfts­ord­nung ge­stellt, dass über die­sen Punkt nicht wei­ter dis­ku­tiert wer­den soll, weil er nicht auf der Ta­ges­ord­nung stand. Über die­sen An­trag muss nach Ge­schäfts­ord­nung so­fort ab­ge­stimmt wer­den, was der Stadt­rat dann auch ge­tan hat. Die Mehr­heit des Stadt­ra­tes hat ent­schie­den, die­sen Punkt nicht wei­ter zu dis­ku­tie­ren. Dar­auf­hin ist Stadt­rat Jall auf­ge­stan­den und ge­gan­gen mit der Be­grün­dung, er sei vom Bür­ger­meis­ter igno­riert wor­den, was nach­weis­lich nicht stimmt.

Wir hat­ten an die­sem Sit­zungs­tag 18 Ta­ges­ord­nungs­punk­te und wa­ren um 23.50 Uhr mit der Sit­zung fer­tig, die Mit­glie­der der Wa­gner­stif­tung nach Mit­ter­nacht. Wir ha­ben auch über an­de­re Punk­te kon­tro­vers dis­ku­tiert und es ist ein­fach un­ver­schämt, wenn ei­nem dann vor­ge­wor­fen wird, man wür­de auf­grund ir­gend­wel­cher Ab­hän­gig­kei­ten ab­stim­men. Je­der, der hier im­mer al­les bes­ser weiß, ist auf­ge­ru­fen, sich eh­ren­amt­lich im Stadt­rat zu en­ga­gie­ren, sei­ne Frei­zeit zu op­fern und dann ver­meint­lich bes­se­re Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Al­le Par­tei­en und Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen sind der­zeit da­mit be­schäf­tigt, ih­re Lis­ten zu­sam­men­zu­stel­len. Da ist si­cher­lich für je­de po­li­ti­sche Cou­leur et­was da­bei.

Eva Graf-Frie­del, Stadt­rä­tin Höch­städt

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