Wär­me­däm­mung en­det an der Grund­stücks­gren­ze

Donau Zeitung - - Geld & Leben -

Haus­be­sit­zer ha­ben im Re­gel­fall kein Recht, mit der Wär­me­däm­mung ih­rer Au­ßen­wän­de die Nach­barn zu be­ein­träch­ti­gen. Mit der am Di­ens­tag ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung hat das Baye­ri­sche Obers­te Lan­des­ge­richt die Bau­plä­ne ei­nes un­ter­frän­ki­schen Haus­be­sit­zers aus ei­ner nicht ge­nann­ten Ort­schaft ge­stoppt, der mit sei­ner Wär­me­däm­mung 18 Zen­ti­me­ter auf das Nach­bar­grund­stück vor­drin­gen woll­te. Er­laubt ist Wär­me­däm­mung der ei­ge­nen Haus­wän­de auf dem Nach­bar­grund­stück dem­nach nur dann, wenn ei­ne In­nen­däm­mung mit ver­tret­ba­rem Auf­wand nicht mög­lich ist.

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