Men­schen­rechts-Preis für zwei Re­gis­seu­rin­nen

Donau Zeitung - - Feuilleton -

Der bra­si­lia­ni­sche Spiel­film „The Si­len­ces“ist mit dem In­ter­na­tio­na­len Nürn­ber­ger Film­preis der Men­schen­rech­te aus­ge­zeich­net wor­den. Vol­ler Poe­sie und mit wun­der­ba­ren Bil­dern er­zäh­le Re­gis­seu­rin Bea­triz Seig­ner von den Wun­den des ko­lum­bia­ni­schen Bür­ger­kriegs, von der Trau­er der Hin­ter­blie­be­nen und der So­li­da­ri­tät der in­di­ge­nen Ge­mein­schaf­ten, teil­te das Team des Men­schen­rechtsFilm­fes­ti­vals mit. „Die Re­gis­seu­rin hat­te uns fest in ih­rer Hand, vom ers­ten Mo­ment des Films bis zur letz­ten Ein­stel­lung“, hieß es in der Be­grün­dung der in­ter­na­tio­na­len Ju­ry. Der Preis ist mit 2500 Eu­ro do­tiert. Der mit 1000 Eu­ro do­tier­te Pu­bli­kums­preis des Fes­ti­vals geht an den af­gha­ni­schen Do­ku­men­tar­film „A Thou­sand Girls Li­ke Me“der Re­gis­seu­rin Sah­ra Ma­ni. Sie hat die ers­te Frau in Af­gha­nis­tan be­glei­tet, die sich vor Ge­richt ge­gen In­zest zur Wehr setz­te.

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