Kas­sen müs­sen an­ge­häuf­te Rück­la­gen ab­bau­en

Donau Zeitung - - Politik -

Vie­le ge­setz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te könn­ten 2020 bei den Bei­trä­gen ent­las­tet wer­den. Das Ka­bi­nett hat am Mitt­woch ent­spre­chen­de Neu­re­ge­lun­gen von Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) auf den Weg ge­bracht. Dem­nach müs­sen die Kas­sen ab dem 1. Ja­nu­ar an­ge­häuf­te Rück­la­gen ab­bau­en. „Ei­ni­ge wer­den das auch durch die Re­du­zie­rung von Bei­trags­sät­zen tun müs­sen“, sag­te Spahn. Die ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen kön­nen ma­xi­mal ei­ne Mo­nats­aus­ga­be an Rück­la­gen bei­sei­te­le­gen. Das wur­de laut Spahn be­reits im so­ge­nann­ten Ver­si­cher­ten­ent­las­tungs­ge­setz im Grund­satz be­schlos­sen. Ei­ne gro­ße Zahl der Kas­sen, dar­un­ter auch sol­che mit Mil­lio­nen Ver­si­cher­ten, ha­be Rück­la­gen weit dar­über hin­aus ge­bil­det, sag­te Spahn.

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