Wie man Brust­krebs früh­zei­tig er­ken­nen kann

Donau Zeitung - - Die Dritte Seite -

Brust­krebs ist die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung bei Frau­en. Et­wa 70 000 Mal im Jahr stel­len Ärz­te die Dia­gno­se Mamma­kar­zi­nom. Zu­letzt star­ben dar­an knapp 18 000 Frau­en.

● Selbst­un­ter­su­chung Ex­per­ten emp­feh­len Frau­en, ein Mal im Mo­nat die Brust im Spie­gel an­zu­schau­en und ab­zu­tas­ten. Et­wa 60 bis 70 Pro­zent al­ler Ge­schwuls­te wer­den so von Frau­en selbst ent­deckt.

● Ärzt­li­che Tast­un­ter­su­chung Die­se Un­ter­su­chung ist Teil des ge­setz­li­chen Krebs-Früh­er­ken­nungs­pro­gramms ab dem 30. Le­bens­jahr. Ein Mal jähr­lich wer­den die Brust­drü­sen und die Lymph­kno­ten in den Ach­sel­höh­len, am Schlüs­sel- und Brust­bein ab­ge­tas­tet, die Form und Grö­ße der Brust und Brust­war­zen kon­trol­liert. ● Me­di­zi­ni­sche Tast­un­ter­su­chung Die­se wird von blin­den Frau­en durch­ge­führt und bis­lang in 58 Arzt­pra­xen und Kli­ni­ken an­ge­bo­ten – in Bay­ern et­wa in Augs­burg, Mün­chen, Alt­öt­ting, Gun­zen­hau­sen, Nürn­berg, Fürth und Er­lan­gen. 26 ge­setz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men der­zeit die Kos­ten.

● Mam­mo­gra­fie Zu­sätz­lich zur jähr­li­chen Tast­un­ter­su­chung wer­den Frau­en zwi­schen 50 und 69 Jah­ren al­le zwei Jah­re schrift­lich zur Rönt­genMam­mo­gra­fie ein­ge­la­den. Dies ist Be­stand­teil des ge­setz­li­chen Früh­er­ken­nungs­pro­gramms. Da­bei wird je­de Brust von zwei Sei­ten ge­röntgt. Da­mit die Ge­we­be­schich­ten mög­lichst dünn sind, wird die Brust zwi­schen zwei Ple­xi­glas­schei­ben ge­presst. (sok)

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