Jo­nas Kauf­mann und sein Auf­stieg in die Welt­klas­se

Donau Zeitung - - Feuilleton -

Jo­nas Kauf­mann wur­de 1969 in Mün­chen ge­bo­ren und schloss in sei­ner Hei­mat­stadt auch sein Stu­di­um an der Mu­sik­hoch­schu­le als Kon­zert- und Opern­sän­ger mit „sehr gut“ab (1994). Noch wäh­rend des sich an­schlie­ßen­den En­ga­ge­ments am Saar­län­di­schen Staats­thea­ter Saar­brü­cken (1994 – 1996) kam er in ei­ne Stimm­kri­se, aus der er durch ei­nen Trie­rer Ge­s­angs­päd­ago­gen und durch frei­schaf­fen­de Tä­tig­keit her­aus­fand. Auf­trit­te in Stutt­gart und Zü­rich be­grün­de­ten sei­nen Auf­stieg zu ei­nem welt­weit ge­frag­ten Opern-, Kon­zert- und Lied­te­nor. 1999 de­bü­tier­te Kauf­mann bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len, 2001 in den USA (Chi­ca­go Ly­ric Ope­ra), 2006 an der MET in New York mit dem Al­f­re­do aus Ver­dis „La Tra­viata“, 2010 bei den Bay­reu­ther Fest­spie­len als Lo­hen­grin. Seit 2009 singt Kauf­mann re­gel­mä­ßig an der Staats­oper Mün­chen, wo er zu­letzt auch als Hel­den­te­nor (Sieg­mund in der „Wal­kü­re“Par­si­fal) zu hö­ren war. Sei­ne nächs­te Münch­ner Opern-Pre­mie­re be­strei­tet er am 18. No­vem­ber in Erich Wolf­gang Korn­golds „Die to­te Stadt“. Dar­in singt Kauf­mann den Paul. (rh)

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