Bay­ern: Kurz­ar­beit und pes­si­mis­ti­sche Stim­mung

Donau Zeitung - - Wirtschaft -

Die Stim­mung in den baye­ri­schen Un­ter­neh­men ist so schlecht wie seit der in­ter­na­tio­na­len Fi­nanz­kri­se vor zehn Jah­ren nicht mehr. Laut der ak­tu­el­len Kon­junk­tur­um­fra­ge des Baye­ri­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­tags be­wer­tet zwar noch fast die Hälf­te der be­frag­ten 3700 Un­ter­neh­men die ei­ge­ne La­ge als gut. Doch erst­mals seit Jah­ren gibt es mehr Fir­men, die in den nächs­ten zwölf Mo­na­ten schlech­te­re Ge­schäf­te er­war­ten als bes­se­re: 22 Pro­zent wa­ren pes­si­mis­tisch, nur 17 Pro­zent op­ti­mis­tisch. Eben­falls zum ers­ten Mal seit der Fi­nanz­kri­se wol­len mehr Fir­men Stel­len strei­chen oder nicht mehr be­set­zen, statt neue Mit­ar­bei­ter ein­zu­stel­len. Auch in der baye­ri­schen Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie ist die Kurz­ar­beit auf den höchs­ten Stand seit 2010 ge­stie­gen. „Fast 14 Pro­zent der baye­ri­schen M+E-Be­trie­be ar­bei­ten ak­tu­ell kurz“, sag­te Ver­bands-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Ber­tram Bros­sardt am Mitt­woch in Mün­chen. Wei­te­re 21 Pro­zent pla­nen Kurz­ar­beit in den kom­men­den drei Mo­na­ten.

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