Die Mer­cher:

Donau Zeitung - - Capito / Extra -

● Die Fir­ma Die Fir­ma Welz­ho­fer aus Ges­serts­hau­sen ist ein Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men. Sie wird von An­ton Welz­ho­fer ge­führt. Ih­re Ge­schich­te reicht weit zu­rück. Zum ers­ten Mal ur­kund­lich er­wähnt wur­de das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men näm­lich be­reits 1429, da­mals stell­te es al­ler­dings noch kein Vo­gel­fut­ter her. Der Fa­mi­lie ge­hör­te statt­des­sen ein Müh­len­be­trieb. 1995 ver­band sich die Fir­ma Welz­ho­fer dann mit ei­nem an­de­ren Un­ter­neh­men und be­gann mit der Pro­duk­ti­on von Vo­gel­fut­ter. Be­son­ders wich­tig bei der Pro­duk­ti­on ist der Um­welt­schutz. Des­we­gen ver­zich­tet die Fir­ma

wei­test­ge­hend auf Plas­tik. Die Net­ze für die Mei­sen­knö­del be­ste­hen et­wa aus Mais­stär­ke. Das ist bes­ser für die Tie­re. Denn Vö­gel kön­nen Mais­stär­ke ver­dau­en, Plas­tik nicht. Au­ßer­dem ver­rot­ten die­se Net­ze nach ei­ni­gen Mo­na­ten, falls sie im Gar­ten lie­gen blei­ben soll­ten. Seit 2019 ist die Fir­ma zu­dem kli­ma­neu­tral. Das heißt: Sie be­ein­flusst das Kli­ma nicht ne­ga­tiv. Denn das CO2, das bei der Pro­duk­ti­on der Knö­del ent­steht, gleicht Welz­ho­fer mit so­ge­nann­ten Zer­ti­fi­ka­ten aus. Au­ßer­dem gibt es ei­ne So­lar­an­la­ge auf dem Dach und ei­ne Hack­schnit­zel­hei­zung.

Und wenn die Mit­ar­bei­ter be­ruf­lich ver­rei­sen müs­sen, fah­ren sie mit dem Zug. Nur die wei­ten Trans­port­we­ge per Schiff und Last­wa­gen kann Welz­ho­fer noch nicht aus­glei­chen. Aber auch das will das Un­ter­neh­men in Zu­kunft än­dern. Und noch et­was hat sich 2019 ge­tan: Seit März gibt es ei­nen On­li­ne­Shop auf der Web­site, über den Kun­den das Fut­ter nach Hau­se be­stel­len kön­nen. Der Groß­teil der Pro­duk­te soll aber auch wei­ter­hin über Fach­ge­schäf­te ver­kauft wer­den.

● Die Men­schen Ins­ge­samt ar­bei­ten 25 Men­schen bei Welz­ho­fer. Zehn da­von sind je­den Tag mit der Pro­duk­ti­on des Vo­gel­fut­ters be­schäf­tigt. Die Fir­ma hat auch ein Mas­kott­chen: Der klei­ne Vo­gel Wel­zi hat im­mer ei­ne Koch­müt­ze und ei­nen Koch­löf­fel da­bei. Er er­klärt Kin­dern die bun­te Welt der Vö­gel.

● Die Zu­ta­ten Vie­le der Roh­stof­fe, die im Vo­gel­fut­ter lan­den, kom­men aus Deutsch­land: Die Ha­fer­flo­cken wer­den aus Sach­sen an­ge­lie­fert, der Rin­der­talg stammt aus dem All­gäu. Man­che Zu­ta­ten le­gen aber auch wei­te Stre­cken zu­rück, be­vor sie zu Vo­gel­fut­ter wer­den: Die meis­ten Nüs­se im Fut­ter kom­men näm­lich aus Ar­gen­ti­ni­en.

● Ein paar Zah­len Bis zu 25 000 Mei­sen­knö­del wer­den je­den Tag in der Manufaktur in Ges­serts­hau­sen her­ge­stellt. Ne­ben den run­den Knö­deln pro­du­ziert die Fir­ma aber noch vie­les mehr: Ins­ge­samt 30 ver­schie­de­ne Pro­duk­te in 80 Va­ri­an­ten stel­len die Mit­ar­bei­ter her. Da­zu ge­hört auch Fut­ter für an­de­re Gar­ten­be­woh­ner wie Eich­hörn­chen und Igel. Von Ges­serts­hau­sen aus wird das fer­tig ver­pack­te Fut­ter üb­ri­gens an mehr als 2000 Ge­schäf­te in Deutsch­land ge­lie­fert. Au­ßer­dem ver­kauft Welz­ho­fer in Ös­ter­reich und der Schweiz.

● Mehr In­fos www.welz­ho­fer.eu

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