Sor­gen ernst neh­men

Donau Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum Leit­ar­ti­kel „Die neu­en Rea­li­tä­ten kom­men aus dem Os­ten“von Chris­ti­an Grimm vom 29. Ok­to­ber:

Der Auf­stieg der AfD ist nur da­durch zu brem­sen, in­dem die eta­blier­ten Par­tei­en die Sor­gen und Nö­te der Bür­ger end­lich ernst neh­men. Das vi­el­leicht größ­te Pro­blem ist auch im Wes­ten die völ­lig ver­korks­te Flücht­lings- und In­te­gra­ti­ons­po­li­tik. Da­zu kom­men an­de­re schon oft er­wähn­te Pro­ble­me (z.B. Nah­ver­kehr, Bau­recht) und ge­ne­rell ei­ne Bü­ro­kra­tie und In­fra­struk­tur vie­ler­or­ten, wo­für sich ein mo­der­nes Land schä­men soll­te. Nicht zu ver­ges­sen die stän­di­gen Per­so­nal­que­re­len in­ner­halb der Par­tei­en, wel­che die po­li­ti­sche Ar­beit nur läh­men. So­lan­ge die Politik nur noch um sich selbst kreist und sich ein nicht ge­rin­ger Teil der Men­schen auch in West­deutsch­land nicht mehr mit­ge­nom­men fühlt (z.B. vie­le Rent­ner!), wird ei­ne Par­tei wie die AfD nicht mehr ein­zu­he­gen sein.

Eber­hard Ba­er,

Kö­nigs­brunn

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