AfD-Schieds­ge­richt soll über Ge­de­on ent­schei­den

Donau Zeitung - - Politik -

Der AfD-Bun­des­vor­stand will den Rauswurf des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Wolf­gang Ge­de­on wei­ter ver­fol­gen. In ei­ner Te­le­fon­kon­fe­renz sei am Mon­tag ein­stim­mig ent­schie­den wor­den, das Bun­des­schieds­ge­richt an­zu­ru­fen, teil­te ein Mit­glied der Par­tei­spit­ze mit. Zu­vor hat­te das Lan­des­schieds­ge­richt Schles­wig-Hol­stein ent­schie­den, dass der um­strit­te­ne Ab­ge­ord­ne­te in der AfD blei­ben darf. An­ti­se­mi­tis­mus­vor­wür­fe ge­gen Ge­de­on hat­ten 2016 vor­über­ge­hend zur Spal­tung der AfD-Frak­ti­on im ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Land­tag ge­führt. Ge­de­on ge­hört dem Lan­des­par­la­ment der­zeit als frak­ti­ons­lo­ser Ab­ge­ord­ne­ter an. Er löst mit sei­nen Re­de­bei­trä­gen im­mer wie­der Em­pö­rung aus. Ge­de­on selbst weist die An­ti­se­mi­tis­mus-Vor­wür­fe zu­rück.

W. Ge­de­on

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