Wie Re­tou­ren aus dem On­li­ne-Han­del zum Pro­blem wer­den

Donau Zeitung - - ERSTE SEITE -

Und hin­ter tau­send Päck­chen kei­ne Welt: Die Deut­schen be­stel­len im­mer mehr on­li­ne, was zur Fol­ge hat, dass auch im­mer mehr Pa­ke­te zwei Mal un­ter­wegs sind – ein­mal vom Händ­ler zum Kun­den, und dann oft wie­der um­ge­kehrt. Denn han­delt es sich bei der Wa­re nicht um, sa­gen wir, ei­nen Satz Dü­bel, son­dern et­wa Klei­dung, dann wird oft mehr und in ver­schie­de­nen Grö­ßen ge­or­dert. Der Rest kann ja dann (meist) kos­ten­los zu­rück. 487 Mil­lio­nen Ar­ti­kel wa­ren so al­lein im letz­ten Jahr auf deut­schen Stra­ßen un­ter­wegs, ein Irr­sinn, wie es auf der Drit­ten Sei­te heißt. Und der wird so­gar noch grö­ßer, wenn man weiß, dass ein Teil der Re­tou­ren ver­nich­tet wird. Al­so: Mit Be­dacht be­stel­len, nicht so viel zu­rück­schi­cken – oder viel­leicht ein­fach mal wie­der in ei­nem Ge­schäft ein­kau­fen, ganz ana­log.

Foto: stock.ado­be.com

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