An­ge­la Mer­kel wirbt für Kom­pro­miss bei Grund­ren­te

Donau Zeitung - - POLITIK -

An­ge­la Mer­kel hat ein­dring­lich für den Kom­pro­miss der ko­ali­ti­ons­über­grei­fen­den Ar­beits­grup­pe zur Grund­ren­te ge­wor­ben. Die­ser sei ei­ne gu­te Ba­sis, so die Kanz­le­rin ges­tern auf der Sit­zung der Uni­ons­frak­ti­on. Mer­kel ar­gu­men­tier­te Teil­neh­mer-An­ga­ben zu­fol­ge, vie­le Men­schen hät­ten vie­le Jah­re für sehr nied­ri­ge Ein­kom­men ge­ar­bei­tet. Sie kön­ne die Uni­on da­her nur bit­ten, wenn sie Volks­par­tei blei­ben wol­le, nicht un­ent­wegt die Bei­spie­le von den Vil­len­be­sit­zern zu er­zäh­len. Viel­mehr soll­ten sich die Uni­ons­mit­glie­der mal um­gu­cken, wie es beim Bä­cker sei oder bei der Rei­ni­gungs­kraft oder in den Lo­gis­tik­un­ter­neh­men. Das soll­ten auch die Wäh­ler der Uni­on sein, so Mer­kel un­ter Ap­plaus. Nach wie vor gibt es in der Uni­ons­frak­ti­on aber For­de­run­gen nach ei­ner schär­fe­ren Be­dürf­tig­keits­prü­fung, die auch Ver­mö­gen um­fasst. We­gen des an­hal­ten­den Streits in die­ser Fra­ge mit der SPD wur­de der Ko­ali­ti­ons­aus­schuss am Wo­che­n­en­de ver­tagt, nun soll an die­sen Sonn­tag ei­ne Lö­sung ge­fun­den wer­den.

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