Igel lie­ber in Ru­he las­sen

Nor­ma­ler­wei­se müs­sen die Tie­re nicht ge­füt­tert wer­den

Donau Zeitung - - FEUILLETON -

Ei­gent­lich fin­den Igel in frei­er Na­tur ge­nug zu fres­sen. Die Tie­re er­näh­ren sich et­wa von In­sek­ten, Spin­nen, Wür­mern und Schne­cken. Gern ma­chen sie sich auch über das Schäl­chen mit Kat­zen­fut­ter drau­ßen vor der Haus­tür her. Be­son­ders jetzt im Herbst. Denn Igel hal­ten bald Win­ter­schlaf. Für den müs­sen sie sich vor­her Speck an­fut­tern. Ab und an sind Igel zu mager oder schwach für den kal­ten Win­ter. Dann wer­den die Tie­re in ei­ner Igel­sta­ti­on auf­ge­päp­pelt.

Nor­ma­ler­wei­se brau­chen Igel aber kei­ne Hil­fe. Man soll­te sie in der Re­gel in Ru­he las­sen und nicht füt­tern. Denn wenn sich Jung­tie­re dar­an ge­wöh­nen, ge­füt­tert zu wer­den, könn­ten sie ver­ler­nen, ih­re na­tür­li­che Nah­rung auf­zu­spü­ren.

Foto: dpa

Die­ser klei­ne Igel wird ge­ra­de auf­ge­päp­pelt. Nor­ma­ler­wei­se brau­chen Igel kei­ne Hil­fe durch Men­schen, um sich aus­rei­chend Speck für den Win­ter­schlaf an­zu­fut­tern.

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