Hälf­te der Welt ist on­li­ne

Neue Zah­len von UN-Or­ga­ni­sa­ti­on

Donau Zeitung - - PANORAMA -

Genf Welt­weit sind 4,1 Mil­li­ar­den Men­schen on­li­ne – und da­mit fast 54 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung. Die Zahl stei­ge je­des Jahr und ha­be sich seit 2005 fast ver­vier­facht, er­klär­te die In­ter­na­tio­na­le Fern­mel­de­uni­on am Di­ens­tag. Die UN-Or­ga­ni­sa­ti­on be­fasst sich mit al­len Fra­gen der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on. Ih­ren An­ga­ben zu­fol­ge wa­ren welt­weit in die­sem Jahr gut 48 Pro­zent der Frau­en und gut 58 Pro­zent der Män­ner on­li­ne.

Je ent­wi­ckel­ter ei­ne Re­gi­on, des­to hö­her sei der An­teil der In­ter­net­nut­zer. In den ärms­ten Län­dern der Welt sei­en im Durch­schnitt nur zwei von zehn Ein­woh­nern on­li­ne. In In­dus­trie­län­dern sei­en es da­ge­gen fast 88 Pro­zent, so die In­ter­na­tio­na­le Fern­mel­de­uni­on. Da­ten zu ein­zel­nen Län­dern ver­öf­fent­lich­te sie je­doch nicht. Die UN-Or­ga­ni­sa­ti­on rief Re­gie­run­gen in al­ler Welt auf, mehr Geld zu in­ves­tie­ren, um die Men­schen fit zu ma­chen für das di­gi­ta­le Zeit­al­ter. Denn in 40 von 84 un­ter­such­ten Län­dern ha­be we­ni­ger als die Hälf­te der Be­völ­ke­rung Gr­und­fer­tig­kei­ten ge­habt, et­wa wie man E-Mails mit An­hang ver­schickt.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.