Per Ge­setz al­les auf null

Donau Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Ku­rio­se Spen­den“(Sei­te 1) vom 2. No­vem­ber:

Ich ma­che den Vor­schlag, dass je­der Bun­des­bür­ger in Deutsch­land sei­ne Pro-Kopf-Ver­schul­dung be­zahlt (Mil­li­ar­dä­re und Mil­lio­nä­re wür­den be­stimmt den Är­me­ren da­bei hel­fen!). Al­ler­dings wä­re da ein neu­es Ge­setz not­wen­dig. Und zwar müss­te dann bei Schul­den­stand null und Neu­an­fang ge­setz­lich ver­an­kert wer­den, dass die Re­gie­rung und die Po­li­ti­ker, die die Steu­er­gel­der zum Fens­ter raus­wer­fen, auch da­für haft­bar ge­macht wer­den. Be­stimmt wä­ren die meis­ten Men­schen in Deutsch­land von die­sem Ge­setz be­geis­tert. Da­mit hät­ten un­se­re Nach­kom­men ein schul­den­frei­es Land und ei­nen recht sor­gen­frei­en Neu­an­fang. Mit fast 800 Mil­li­ar­den Steu­er­ein­nah­men im Jahr soll­te das doch mög­lich sein. Ha­be ich da jetzt je­man­den la­chen hö­ren? Ich wei­ne!

Gerd Red­dig-Mik­sa, Sont­ho­fen

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