Künst­ler Ai Wei­wei for­dert mehr Men­sch­lich­keit

Donau Zeitung - - Feuilleton -

Der chi­ne­si­sche Künst­ler Ai Wei­wei hat sich für mehr Men­sch­lich­keit ge­gen­über Flücht­lin­gen auch in Deutsch­land aus­ge­spro­chen. „Wir wis­sen al­le, wie schwie­rig ei­ne La­ge sein kann“, sag­te Ai Wei­wei in Berlin wäh­rend ei­ner Dis­kus­si­ons­run­de der Fried­rich Nau­mann Stif­tung. „Aber wenn wir un­ser Mit­ge­fühl ver­lie­ren, was bleibt dann noch?“Er selbst ha­be das The­ma Flücht­lin­ge nicht ge­wählt. Re­gie­run­gen und Um­stän­de mach­ten Men­schen zu Flücht­lin­gen. Ai Wei­wei sag­te auch, als Künst­ler wer­de sei­ne Mei­nung in Deutsch­land ak­zep­tiert. Doch ihm wer­de das Recht ab­ge­spro­chen, über Flücht­lin­ge zu spre­chen. Mit­un­ter ha­be er den Ein­druck, es ge­be mehr In­ter­es­se an den Pan­das im Ber­li­ner Zoo als an Flücht­lin­gen. „Das ist kin­disch“, sag­te er.

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