Er sorg­te für den be­son­de­ren ECM-Sound

Donau Zeitung - - Feuilleton -

Das Jazz- und Klas­sik­la­bel ECM be­sticht seit je­her durch sei­nen be­son­de­ren Klang. Als „ECMSound“, in dem sich nor­di­sche Wei­ten eben­so wie ur­ba­ne Hek­tik wie­der­fin­den, ist er zum Be­griff ge­wor­den. Die­ser Sound geht vor al­lem auf das Kon­to ei­nes Man­nes: Jan Erik Kongshaug. In sei­nen Rain­bow-Studios in Os­lo nahm der nor­we­gi­sche Ton­tech­ni­ker un­zäh­li­ge le­gen­dä­re Al­ben auf, von Jan Gar­barek eben­so wie von Chick Co­rea, Keith Jar­rett und vie­len an­de­ren. Wie ECM mit­teil­te, ist Kongshaug am Di­ens­tag im Al­ter von 75 Jah­ren ge­stor­ben. „Am An­fang gin­gen wir völ­lig un­be­darft an die Auf­nah­men her­an“, er­in­nert sich ECM-Grün­der Man­fred Ei­cher. „Dann be­gan­nen wir, mit der Po­si­ti­on der Mi­kro­fo­ne zu ex­pe­ri­men­tie­ren. Aber wir spra­chen nie be­son­ders viel. Ein Blick, ei­ne Ges­te reich­ten oft aus, um zu ver­ste­hen, was wir woll­ten.“

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