An­ti­de­mo­kra­tisch

Donau Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Oh­ne Frau­en­quo­te geht es nicht“(Po­li­tik) vom 6. No­vem­ber:

Im Bei­spiel der CDU sind 26 Pro­zent der Mit­glie­der Frau­en. Hier jetzt bei­spiels­wei­se 50 Pro­zent al­ler Äm­ter/Man­da­te mit ei­ner Pflicht­quo­te für Frau­en zu ga­ran­tie­ren ist ab­so­lut an­ti­de­mo­kra­tisch. Das ist ei­ne kras­se Be­nach­tei­li­gung von männ­li­chen Kan­di­da­ten und ei­ne un­ge­recht­fer­tig­te Be­vor­zu­gung von weib­li­chen Kan­di­da­ten. Am En­de set­zen sich nicht En­ga­ge­ment und Kön­nen durch, son­dern nur noch das Ge­schlecht. Was für ein De­mo­kra­tie­ver­ständ­nis ist es, wenn je­mand nicht auf­grund sei­ner Leis­tung, son­dern al­lein durch ei­ne Quo­te ein po­li­ti­sches Amt ein­nimmt? Wür­de man sich denn auch von ei­ner Chir­ur­gin am Her­zen ope­rie­ren las­sen wol­len, die ih­ren Job der Quo­te ver­dankt?

Andreas Hat­zel­mann, Ep­pis­hau­sen Die Lö­sung ist ganz ein­fach. Dras­ti­sche Er­hö­hung der Lkw-Maut, Ein­be­zie­hung al­ler Fahr­zeu­ge ab 3,5 Ton­nen, Aus­wei­tung auf al­le Bun­des­stra­ßen und Weg­fall der Die­sel­sub­ven­tio­nen. Dann hat der Irr­sinn schnell ein En­de.

Bru­no Scherb, Il­ler­rie­den, zu „Der Re­tou­ren-Wahn­sinn“(Die Drit­te Sei­te) vom 6. 11.

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