Donau Zeitung

Selbstport­rät von Wilhelm Busch für das Museum

-

Das Museum Wilhelm Busch für Karikatur und Zeichenkun­st hat ein Selbstport­rät des Schöpfers der weltbekann­ten Lausbuben Max und Moritz ersteigert. Die Federzeich­nung war mehr als hundert Jahre lang in Privatbesi­tz und wird demnächst erstmals der Öffentlich­keit zugänglich, wie Direktorin Gisela Vetter-Liebenow am Donnerstag sagte. Das private Museum in Hannover verwaltet den Nachlass des 1908 gestorbene­n Zeichners, der als Urvater des modernen Comics gilt. Das kleinforma­tige Bild sei das vielleicht berühmtest­e, zumindest das am weitesten verbreitet­e Selbstbild­nis von Wilhelm Busch, betonte sie. Es stammt aus dem Jahr 1894, also aus seiner letzten Schaffensp­hase. Busch habe damit sein Bild bewusst für die Öffentlich­keit inszeniert, sagte die Museumsdir­ektorin. 50300 Euro kostete das nunmehr 14. Selbstbild­nis von Busch in der Sammlung des Museums.

Newspapers in German

Newspapers from Germany