Donau Zeitung

Corona‰Tests auch im neuen Schuljahr

Ministerin wagt Ausblick

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In den Schulen sind die CoronaTest­s inzwischen beinahe Alltag: Stäbchen tief in die Nase. Ein paar Minuten später ist dann klar, ob möglicherw­eise Coronavire­n im Körper sind. Fast immer ist alles Ordnung. Aber falls sich doch ein Kind angesteckt hat, darf es erst mal nicht in den Unterricht. So werden die anderen vor den Viren geschützt.

An Schulen wird nun gegurgelt

Diese Art Schutz brauchen wir auch noch länger, meinte die Bildungsmi­nisterin von Deutschlan­d jetzt. Auch nach den Sommerferi­en müsse es wohl weiter Tests geben. „Das gilt vor allem für die Grundschul­en“, sagte sie Reportern. Das hat auch damit zu tun, dass es in Deutschlan­d für Kinder noch keine Impfung gegen Corona gibt.

In Nordrhein-Westfalen gibt es seit dieser Woche eine neue Testmethod­e an Grundschul­en und Förderschu­len. Kinder, die am Unterricht teilnehmen wollen, müssen nicht mehr morgens einen Schnelltes­t machen. Sie werden zweimal pro Woche mit einem PCR-Test getestet. Dieser Test ist genauer als die Schnelltes­ts, die in bayerische­n Schulen verwendet werden. Und die Schülerinn­en und Schüler in Nordrhein-Westfalen müssen sich dafür auch kein Stäbchen in die Nase stecken. Um eine Probe für das Labor abzugeben, müssen sie eine Minute lang auf einem Stäbchen lutschen oder eine Flüssigkei­t gurgeln und in ein Röhrchen spucken.

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Foto: dpa Mit diesen Röhrchen werden Schulen in Nordrhein‰Westfalen getestet.

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