An die Vor­ga­be ge­bun­den

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Tie­risch viel Är­ger?“(Geld & Le­ben) vom 4. De­zem­ber:

Der Ar­ti­kel er­klärt zwar gut, wor­auf es für Mie­ter und Ver­mie­ter beim The­ma Haus­tier­hal­tung an­kommt. Al­ler­dings er­weckt er auch lei­der den Ein­druck, dass al­lein der Ver­mie­ter dar­über ent­schei­den kann, ob der Mie­ter ei­nen Hund oder ei­ne Kat­ze hal­ten darf, was je­doch nicht zwin­gend der Fall ist.

Denn es kann bei Im­mo­bi­li­en mit meh­re­ren Wohn­ein­hei­ten auch noch ei­ne Ge­mein­schafts­ord­nung ge­ben – und wenn dar­in fest­legt ist, dass ge­ne­rell kei­ne Haus­tie­re wie Hun­de oder Kat­zen ge­hal­ten wer­den dür­fen, dann kann sich auch der ein­zel­ne Ei­gen­tü­mer bzw. Ver­mie­ter nicht dar­über hin­weg­set­zen, son­dern ist an die­se Vor­ga­be ge­bun­den. So­gar dann, wenn er sei­ne Woh­nung selbst be­wohnt, da er sie un­ter die­sen Be­din­gun­gen er­wor­ben hat. Das ist ein ganz wich­ti­ger Aspekt, der in dem Ar­ti­kel lei­der un­er­wähnt bleibt.

Franz Ka­pel­ler, Da­sing

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