Sie ha­ben die Re­gi­on po­li­tisch ent­schei­dend mit­ge­prägt

Die ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­ter Gerhard Mar­tin und Al­bert Loh­ner er­hal­ten die Sil­ber­ne Ver­dienst­me­dail­le

Donauwoerther Zeitung - - Donauwörth -

Land­kreis In­nen- und Kom­mu­nal­staats­se­kre­tär Gerhard Eck hat jetzt 25 Per­sön­lich­kei­ten aus dem Re­gie­rungs­be­zirk Schwa­ben die Kom­mu­na­le Ver­dienst­me­dail­le in Sil­ber aus­ge­hän­digt. Die Geehr­ten ha­ben sich nach Ecks Wor­ten über Jahr­zehn­te ver­ant­wor­tungs­voll in den Di­enst der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung ge­stellt und wert­vol­le Ar­beit für die Ge­mein­schaft er­bracht.

„Das ist ei­ne be­acht­li­che Leis­tung, die al­les an­de­re als selbst­ver­ständ­lich ist und größ­te An­er­ken­nung ver­dient. Denn ich bin mir be­wusst, dass ein sol­ches En­ga­ge­ment über so vie­le Jah­re hin­weg ein ho­hes Maß an Ein­satz, Aus­dau­er und Idea­lis­mus er­for­dert. In der Co­ro­na­kri­se ha­ben Sie dies ein­mal mehr ein­drucks­voll un­ter Be­weis ge­stellt“, be­ton­te der Staats­se­kre­tär. Ge­ra­de auch die kom­mu­na­len Man­dats­trä­ger sei­en hier in nie da ge­we­se­ner Wei­se ge­for­dert.

Zwei der geehr­ten Po­li­ti­ker kom­men aus dem Land­kreis Do­nau-Ries. Es sind: Al­bert Loh­ner, von 1994 bis 2020 Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Mer­tin­gen und ehe­ma­li­ges Kreis­tags­Mit­glied, so­wie Gerhard Mar­tin, von 1990 bis 2020 Bür­ger­meis­ter der Stadt Rain, Kreis­tags-Mit­glied und ehe­mals Be­zirks­tags-Mit­glied.

Mar­tin ha­be die Stadt Rain ent­schei­dend zum er­folg­rei­chen Mit­tel­zen­trum wei­ter­ent­wi­ckelt, wür­dig­te Eck die Ver­diens­te des ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­ters. Wohn- wie auch Ge­wer­be­an­sied­lun­gen, die Süd-Ost-Um­ge­hung, ein um­fang­rei­ches Ab­was­ser­pro­jekt, die Sa­nie­rung von In­nen­stadt und Schloss wie auch an­de­re Pro­jek­te hät­ten die At­trak­ti­vi­tät Rains un­ter Mar­tin er­heb­lich ge­stei­gert. Eben­so ha­be

Mar­tin sich auf Land­kreis- und Be­zirks­ebe­ne für maß­geb­li­che Pro­jek­te – we­sent­lich ein­ge­setzt. Der Staats­se­kre­tär be­ton­te das „ho­he An­se­hen“des Kom­mu­nal­po­li­ti­kers.

Eck be­schrieb des Wei­te­ren Al­bert Loh­ner als in vie­len Be­rei­chen in­no­va­tiv. Be­reits früh ha­be Mer­tin­gens eins­ti­ger Bür­ger­meis­ter die Part­ner­schaft zwi­schen Wirt­schaft, Bür­gern, Po­li­tik und Ver­wal­tung ge­stärkt und Ent­wick­lungs­pro­zes­se ge­stal­tet. Un­ter Loh­ner ha­be sich Mer­tin­gen zum be­gehr­ten Wirt­schafts­stand­ort ent­wi­ckelt. Als wei­te­re zen­tra­le An­lie­gen nann­te Eck ex­em­pla­risch die Re­vi­ta­li­sie­rung des Orts­kerns, die För­de­rung von Fa­mi­li­en et­wa durch mo­der­ne Kin­der­be­treu­ung, den Bau ei­nes Se­nio­ren­heims und die Kul­tur. Eck lob­te: „Al­bert Loh­ner galt als vi­sio­nä­rer Kom­mu­nal­po­li­ti­ker.“

Fo­to: Sam­my Min­koff

Bei der Ver­lei­hung der Ver­dienst­me­dail­len in Gerst­ho­fen: (von links) Al­bert Loh­ner, Gerhard Mar­tin und Gerhard Eck.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.