Neue Run­de im Brat­wurst­streit an Au­to­bahn­rast­stät­te Ro­da­born

Dresdner Neueste Nachrichten - - SACHSEN UND MITTELDEUTSCHLAND -

GERA. Die Be­sit­ze­rin von Deutsch­lands äl­tes­ter Au­to­bahn­rast­stät­te im ost­thü­rin­gi­schen Ro­da­born ist im Brat­wurst­streit er­neut vor Ge­richt ge­schei­tert. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gera wies ges­tern ih­re Kla­ge auf ei­ne Son­der­er­laub­nis zum Ver­kauf von Würs­ten und Kaf­fee über ei­nen zwei Me­ter ho­hen Zaun zu­rück. Die Be­sit­ze­rin hat­te zu­dem vom Lan­des­amt für Bau und Ver­kehr ge­for­dert, die Ab­leh­nung ei­nes Son­der­nut­zungs­rech­tes zu­rück­zu­neh­men. Das Ge­richt lehn­te nach An­ga­ben ei­nes Spre­chers bei­des ab. Die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen sei­en nicht ge­ge­ben, so das Ge­richt. Zu­dem ge­fähr­de der Ver­kauf die „Si­cher­heit und Leich­tig­keit“des Ver­kehrs an der Au­to­bahn. Auch der Ein­bau ei­ner Tür oder ei­ner Durch­rei­che im Zaun kön­ne nicht ge­neh­migt wer­den. Die Klä­ge­rin hat­te die Rast­stät­te an der A 9 Berlin–mün­chen 2009 ge­kauft. Als sie 2010 den Im­biss er­öff­ne­te, war der Zu­gang zum Park­platz ver­sperrt. Seit­her schwelt der Streit.

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