Cottbus strebt Waf­fen­ver­bots­zo­ne an

Dresdner Neueste Nachrichten - - SACHSEN UND MITTELDEUTSCHLAND -

COTTBUS. Als Kon­se­quenz aus den schwe­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen un­ter Flücht­lin­gen in Cottbus will die Stadt­ver­wal­tung in Tei­len der Stadt ein Waf­fen­ver­bot ein­füh­ren. „Wir sind da­zu in Ab­stim­mun­gen mit dem In­nen­mi­nis­te­ri­um und der Po­li­zei“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Hol­ger Kelch (CDU) ges­tern. Die­se an­ge­streb­te Waf­fen­ver­bots­zo­ne sol­le auch zum Ziel ha­ben, dass die Po­li­zei leich­ter kon­trol­lie­ren kön­ne. Kelch be­ton­te zu­dem: „Wir wol­len deut­lich ma­chen: Der Rechts­staat funk­tio­niert.“Laut In­nen­mi­nis­te­ri­um gibt es bis­lang in kei­ner Stadt Bran­den­burgs ei­ne Waf­fen­ver­bots­zo­ne – Cottbus wä­re die ers­te.

Am Di­ens­tag war es in Cottbus er­neut zu An­grif­fen un­ter Asyl­be­wer­bern un­ter an­de­rem aus Af­gha­nis­tan und Tsche­tsche­ni­en ge­kom­men. Da­bei wur­den meh­re­re Män­ner ver­letzt.

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