Gel­der nach Stark­re­gen im Vogt­land nur für Kom­mu­nen

Dresdner Neueste Nachrichten - - SACHSEN UND MITTELDEUTSCHLAND -

LEIP­ZIG. Die fi­nan­zi­el­len Hil­fen des Frei­staats nach den ex­tre­men Stark­re­gen im Vogt­land im Mai sind nur für die Kom­mu­nen vor­ge­se­hen. Das stell­te das Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um in Dres­den klar. „Die So­fort­hil­fe dient aus­schließ­lich da­zu, die Kom­mu­nen un­ver­züg­lich und un­bü­ro­kra­tisch bei den Kos­ten für die Be­räu­mung zu un­ter­stüt­zen“, hieß es. Ei­ne Mit­tel­aus­zah­lung an Pri­va­te sei da­ge­gen nicht vor­ge­se­hen.

Die Hil­fen wer­den als Be­darfs­zu­wei­sung in Hö­he von 533 445 Eu­ro über das Fi­nanz­aus­gleichs­ge­setz (Sächs­fag) an die Kom­mu­nen ge­zahlt. Dies ent­spricht der Ein­woh­ner­zahl der be­trof­fe­nen Kom­mu­nen – Adorf, Bad Els­ter, Bad Bram­bach, Mar­kneu­kir­chen, Oelsnitz, Weischlitz und den Plaue­ner Orts­teil Straß­berg – mul­ti­pli­ziert mit 15 Eu­ro.

Die Zu­wen­dung sei zu Be­räu­mung, Be­sei­ti­gung von Schlamm und der­glei­chen, zur In­stand­set­zung von Ein­rich­tun­gen so­wie für sons­ti­ge Not­fall­maß­nah­men im Zu­sam­men­hang mit dem Stark­re­ge­ner­eig­nis ein­zu­set­zen. In Bad Els­ter bei­spiels­wei­se fie­len laut Deut­schem Wet­ter­dienst (DWD) sei­ner­zeit bin­nen zwölf St­un­den 150 Li­ter Re­gen pro Qua­drat­me­ter. Ro­land Herold

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