Pfle­ge und Ren­te für Kin­der­lo­se teu­rer

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BER­LIN. Kin­der­lo­se soll­ten nach dem Wil­len von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) merk­lich mehr in die Pfle­ge­und Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len als El­tern. Dies sei ei­ne Ge­rech­tig­keits­fra­ge, schreibt Spahn in ei­nem Bei­trag für die „Neue Ber­li­ner Re­dak­ti­ons­ge­sell­schaft“. Kin­der­lo­se zah­len der­zeit be­reits 0,25 Pro­zent mehr Bei­trag für die Pfle­ge.

Im Bun­des­tag wur­de ges­tern zu­dem ein Mil­li­ar­den­pa­ket für die Pfle­ge be­schlos­sen, das zum 1. Ja­nu­ar 2019 in Kraft tritt. Je­de zu­sätz­li­che Pfle­ge­stel­le in Kran­ken­häu­sern soll dann kom­plett von den Kran­ken­kas­sen be­zahlt wer­den. Au­ßer­dem soll der Ar­beits­all­tag von Pfle­ge­kräf­ten leich­ter wer­den. Der­zeit feh­len bun­des­weit 35000 Al­ten- und Kran­ken­pfle­ger.

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