Ver­söh­nen­de Klän­ge zum Po­grom­ge­den­ken

Dresdner Neueste Nachrichten - - KULTUR -

Der Pro­jekt­chor der La­bor­schu­le Dres­den hat im Rah­men des lan­des­wei­ten Po­grom-ge­den­kens ein be­son­de­res Kon­zert ge­ge­ben: 42 Schü­lerin­nen und Schü­ler san­gen ge­mein­sam mit dem Dresd­ner Kam­mer­chor im Ge­mein­de­saal der Neu­en Sy­nago­ge. Un­ter der Ge­samt­lei­tung von To­bi­as Mäth­ger und Hans Hoch wur­de vor 300 Dresd­ner Schü­lern ein Pro­gramm un­ter dem Mot­to „He­venu shalom“ge­bo­ten. Be­glei­tet wur­den die Cho­ris­ten durch Jörg Kandl am Kla­vier und Micha­el Käpp­ler an der Or­gel. Im Lau­fe des Vor­mit­tags­kon­zerts er­klan­gen Stü­cke jü­di­scher Kom­po­nis­ten, et­wa von Sa­mu­el Ad­ler, der die Dar­bie­tung als Zu­schau­er ver­folg­te. Im An­schluss an das Kon­zert sag­te Ad­ler: „Das Bes­te im Le­ben ist sich zu ver­söh­nen. Brü­cken zu bau­en geht am bes­ten mit Mu­sik. Die kann je­der ver­ste­hen.“

Am Frei­tag­abend er­klan­gen in der Frau­en­kir­che eben­falls Wer­ke von Ad­ler: Beim Ge­denk­kon­zert mit dem Dresd­ner Kam­mer­chor so­wie dem Gei­gen-duo Ce­ci­lia und Mar­tin Gel­land­wur­den Wer­ke des jü­di­schen Kom­po­nis­ten ur­auf­ge­führt. Und da­mit an ei­nem je­ner Or­te, die auf­grund ih­rer His­to­rie in ganz be­son­de­rer Wei­se als Frie­dens­sym­bol wir­ken.

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