„Opec+“will we­ni­ger Öl för­dern, hö­he­re Prei­se an Zapf­säu­len ab­seh­bar

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WI­EN. Das Kar­tell „Opec“und ver­bün­de­te Pro­du­zen­ten wie Russ­land wol­len die För­der­men­ge von Erd­öl deut­lich drü­cken. Die Prei­se auch für Ver­brau­cher könn­ten da­mit an­zie­hen. Die Grup­pe „Opec+“er­klär­te in Wi­en, künf­tig 1,2 Mil­lio­nen Bar­rel (je 159 Li­ter) Öl we­ni­ger pro Tag aus dem Bo­den pum­pen zu wol­len. Dar­auf ei­nig­ten sich die 25 Staa­ten am Frei­tag nach stun­den­lan­gen Ge­sprä­chen. Für Au­to­fah­rer könn­te es da­her an der Tank­stel­le teu­rer wer­den. Be­reits die ers­ten Ge­rüch­te über die Ei­ni­gung sorg­ten für ei­nen deut­li­chen An­stieg des Öl­prei­ses. In Wa­shing­ton dürf­te die An­kün­di­gung der „Opec+“kri­tisch auf­ge­fasst wer­den. Us-prä­si­dent Do­nald Trump hat­te das Öl­kar­tell zu­letzt im­mer wie­der auf­ge­ru­fen, für ei­nen nied­ri­gen Öl­preis zu sor­gen. „Die Welt will kei­ne hö­he­ren Öl­prei­se se­hen und braucht sie auch nicht!“, twit­ter­te er im Vor­feld.

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