Schmid­kunz gibt sein Come­back

Ti­tans kön­nen in Bernau wie­der auf den Ka­pi­tän zäh­len

Dresdner Neueste Nachrichten - - SPORT -

Dres­den. Das neue Jahr hat für die Dres­den Ti­tans am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de gut be­gon­nen. Beim 68:65 in Es­sen konn­te die Mann­schaft von Trai­ner Mar­kus Rö­wens­trunk end­lich den Aus­wärts­fluch bre­chen und die ers­ten Punk­te auf frem­dem Par­kett ein­fah­ren. Den Schwung aus der Par­tie im „Pott“wol­len sie nun auch am Sonn­tag mit nach Bernau neh­men und ab 17 Uhr beim Farm­team von Al­ba Ber­lin den nächs­ten Sieg klar­ma­chen. Erst­mals seit Sai­son­be­ginn kön­nen die Dresd­ner Bas­ket­bal­ler in der Pro B wie­der mit dem kom­plet­ten Ka­der ein Spiel be­strei­ten, denn Ka­pi­tän Ja­n­ek Schmid­kunz hat sei­ne lang­wie­ri­ge Rü­cken­ver­let­zung aus­ku­riert und könn­te erst­mals seit En­de September wie­der spie­len. In Es­sen saß er schon im Tri­kot auf der Bank, dies­mal will er das Come­back ris­kie­ren: „Ein paar Mi­nu­ten sind schon rea­lis­tisch“, sag­te der Ber­li­ner in Dresd­ner Di­ens­ten. Rö­wen-strunk ha­be ihn ge­fragt, ob er es am Sonn­tag wa­gen wol­le, dem ha­be er zu­ge­stimmt, so Schmid­kunz. „Ich muss ihm dann ein Zei­chen ge­ben, wie viel mög­lich ist“, er­klär­te der Auf­bau­spie­ler. Wei­ter her­aus­zö­gern wol­le er sei­ne Rück­kehr aber nicht, „denn so vie­le Spie­le ha­ben wir ja nicht mehr“. In der klei­nen, aber aus der Er­fah­rung her­aus lau­ten Bernau­er Hal­le (Schmid­kunz: „Ich ha­be da oft in der Re­gio­nal­li­ga ge­spielt.“) rech­nen sich die Ti­tans durch­aus Chan­cen aus, den ei­nen Sieg Vor­sprung von Lok in der Ta­bel­le wett­ma­chen zu kön­nen. Ob­wohl Bernau Ta­bel­len­füh­rer We­del da­heim vor ei­ner Wo­che mit 108:63 de­klas­sier­te, sind die Dresd­ner gu­ten Mu­tes. Da Al­ba in der Bun­des­li­ga fast zeit­gleich ge­gen Ol­den­burg an­tre­ten muss, dürf­ten Lok in Bernau ein paar Top­ta­len­te feh­len. Schmid­kunz warn­te nur: „Wir dür­fen uns nicht so vie­le Ball­ver­lus­te wie We­del er­lau­ben. Das wa­ren 41, glau­be ich, aber so kannst du kein Spiel gewinnen.“

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